Freilichtbühne in Reckenfeld
Musical „La Cage aux Folles“: Die Techniker haben alle Hände voll zu tun

Reckenfeld -

Das Musical „La Cage aux Folles“, das in diesem Jahr auf der Freilichtbühne in Reckenfeld gespielt wird, ist in einigen Bereichen recht aufwendig.

Montag, 03.06.2019, 12:06 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 12:10 Uhr
Die Techniker haben alle Hände voll zu tun, ehe es bei der Premiere von „Ein Käfig voller Narren“ so richtig fetzig über die Bühne gehen kann. Foto: Rosemarie Bechtel

Die Schauspieler müssen zum Teil, je nach Rolle, drei bis vier Stunden vor Aufführungsbeginn an der Bühne sein. Die Maske nimmt viel Zeit in Anspruch, auch wenn sich einige Schauspieler schon einmal die Grundmaske selbst auftragen oder sich bei „einfacher“ Maske untereinander schminken. Trotzdem hat das Maskenteam so einiges zu tun. Auch die vielen Perücken immer stylistisch perfekt zu haben, nimmt Zeit in Anspruch. Zeit, die vor jeder Vorstellung aufgebracht werden muss.

Auch die Bühnentechnik ist herausgefordert. „Dieses Stück ist für uns technisch am Aufwendigsten“, so Norbert Wübben.

Stufen der Showtreppe einzeln beleuchtet

Bereits nach dem Ende der letzten Spielzeit wurde eine Liste erstellt, was alles neu oder auch gebraucht angeschafft oder saniert werden muss.

Überblick: Freilichtbühnen in der Region

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  • Billerbeck: Für Aufführungen der Freilichtbühne in Billerbeck können Karten online bestellt werden oder per Telefon (' 0 25 43/10 20). Wenn die Reservierung telefonisch erfolgt, muss eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Die Bestellung wird dann automatisch aufgenommen. Die Theaterkasse im Bühnenheim, Weihgarten 17, ist zudem immer samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt für das Abendstück „Wagners Ring des Nibelungen“ beträgt im Vorverkauf 12 und an der Abendkasse 14 Euro. Karten für das Familienstück „Das kleine Gespenst“ kosten für Kinder 6 und für Erwachsene 8 Euro.

    Billerbeck:

    Für Aufführungen der Freilichtbühne in Billerbeck können Karten online bestellt werden oder per Telefon (' 0 25 43/10 20). Wenn die Reservierung telefonisch erfolgt, muss eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Die Bestellung wird dann automatisch aufgenommen. Die Theaterkasse im Bühnenheim, Weihgarten 17, ist zudem immer samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt für das Abendstück „Wagners Ring des Nibelungen“ beträgt im Vorverkauf 12 und an der Abendkasse 14 Euro. Karten für das Familienstück „Das kleine Gespenst“ kosten für Kinder 6 und für Erwachsene 8 Euro.

    | www.freilichtbuehne-billerbeck.de

    Foto: Freilichtbühne Billerbeck, Carsten Kott
  • Tecklenburg:

    Karten für die Freilichtspiele Tecklenburg können online bestellt werden. Die Theaterkasse (' 0 54 82/2 20) ist montags bis sonntags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet, außerdem donnerstags bis sonntags ab 17 Uhr bis Vorstellungsbeginn. Tickets für die Musicals „Don Camillo und Peppone“ und „Doktor Schiwago“ gibt es für jeweils 35 bis 45 Euro. Der Eintritt für das Familienmusical „Das Dschungelbuch“ kostet 8 Euro (freie Platzwahl).

    | www.freilichtspiele-tecklenburg.de

    Foto: Holger Bulk
  • Greven-Reckenfeld:

    Karten für die Stücke der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld können montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie freitags von 14.30 bis 17.30 Uhr entweder vor Ort gekauft oder telefonisch (' 0 25 75/ 15 66) reserviert werden. Die Geschäftsstelle öffnet montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, freitags auch von 14.30 bis 17.30 Uhr. Zudem können Sitzplätze über das Internet reserviert werden. Eintrittskarten für das Stück „Ein Käfig voller Narren“ sind für 15 Euro, ermäßigt für 12 Euro zu haben. Der Eintritt für „Pension Schöller“ kostet 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Das Familienstück „Die kleine Hexe“ kostet für Kinder 5,50 und für Erwachsene 8/6 Euro.

    | www.reckenfeld-freilichtbuehne.de

    Foto: pd
  • Coesfeld:

    Karten für die Stücke der Freilichtbühne Coesfeld können online oder telefonisch (' 0 25 41/33 55) vorbestellt werden. Die Theaterkasse ist dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet sowie an den Spieltagen zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn. Tickets für das Abendstück „Natürlich Blond“ gibt es für 17,50 und 15 Euro, ermäßigt für 15,50 und 13 Euro. Karten für die „Musical Night“ kosten 34 und 39 Euro. Für das Familienstück „Robin Hood und die Kinder vom Sherwood Forest“ zahlen Kinder bis 14 Jahre 6 Euro, Jugendliche und Erwachsene 8 Euro.

    | www.freilichtbuehne-coesfeld.de

    Foto: pd
  • Bad Bentheim:

    „Peter Pan“: 9/6,50 Euro; „Kaninchen können‘s besser!“: 14/11 Euro. '  0 59 22/ 99 46 56

    | www.freilichtspiele-badbentheim.de

    Foto: Jonas Schönrock
  • Oelde-Stromberg:

    „Igraine Ohnefurcht“: 7/5 Euro; „Sherlock Holmes – Das Zeichen der Vier“: Kinder/Studierende 8 Euro, Erwachsene 10 Euro. ' 0 25 29/94 84 84

    | www.burgbuehne.de

    Foto: Alexander Schneider
  • Werne:

    „Die Konferenz der Tiere“, „Die Schatzinsel“ und „Der kleine Horrorladen“: Eintritt für Kinder je 6 Euro, Erwachsene je 8 Euro. ' 0 23 89/53 26 96

    | www.freilichtbuehne-werne.de

    Foto: Saskia Ibrahim
  • Hamm-Heessen:

    „Madagascar“, „Sindbad“: Eintritt je 9 bis 15 Euro; „Romeo und Julia“: 10 bis 16 Euro. ' 0 23 81/30 90 90

    | www.waldbuehne-heessen.de

    Foto: Thorsten Hübner

„Wir haben die Elektrik im Technikturm und die Stromverteiler auf den aktuellen Stand gebracht. Für die Beleuchtung haben wir einiges aus dem Bestand nehmen können, mussten aber neues und gebrauchtes Beleuchtungsmaterial anschaffen, so dass wir einen guten Mix aus gebrauchter und neuer Technik haben“, so der Leiter der Technik.

Besonders freut er sich über die neuen Akku-LED-Lampen, die überall flexibel eingesetzt werden können.

Auch die Aufhängung unter dem Bühnendach wurde erneuert.

Für „Ein Käfig voller Narren“ müssen die Stufen der Showtreppe einzeln beleuchtet werden Für den Rückprojektor, mit denen die weißen Rückwände von hinten beleuchtet werden, wurden spezielle Scheinwerfer getestet.

Zehn bis elf Techniker im Einsatz

„So kann man im Sommer, wenn es zu Beginn der Vorstellung noch nicht so dunkel ist, trotzdem das, was auf diese weißen Wände projiziert wird, erkennen“, erklärt Norbert Wübben.

„Ja, die Technik vor allem für die Tontechnik ist sehr aufwendig. Deshalb werden wir das Pult in diesem Sommer auch nicht aus dem Turm heraus bedienen, sondern wir stehen davor. So können die Tontechniker alles besser hören“, sagt der Experte.

Der Teamchef freut sich, dass er in seinem Bereich Zuwachs bekommen hat. Zehn bis elf Techniker sind im Einsatz. „Und erfahrungsgemäß ist es in der letzten Woche vor jeder Premiere immer besonders zeitintensiv“. Trotzdem, der Einsatz an der Bühne macht Spaß. So soll es bei einem Hobby ja auch sein.

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