Wetterprognose
Wieder Unwetter in Teilen Nordrhein-Westfalens erwartet

Münster -

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Dienstagabend und die Nacht zu Mittwoch vor Unwettern in der Nordwesthälfte Nordrhein-Westfalens. Auch im Münsterland kann es in den Abendstunden krachen. Örtlich ist mit Hagel, Starkregen und Orkanböen zu rechnen.

Dienstag, 04.06.2019, 10:35 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 12:46 Uhr
Foto: Martin Gerten

Ob diese Unwetter tatsächlich aufziehen werden, ließe sich zwar noch nicht mit Sicherheit sagen, sagte ein Sprecher des DWD am Dienstagmorgen. Wenn es aber so kommen werde, seien die Auswirkungen voraussichtlich groß. Lokal seien Hagel, Starkregen und Orkanböen oder sogar einzelne Tornados möglich. „Die Entwicklung ist allerdings noch mit großen Unsicherheiten behaftet”, heißt es in einer vom DWD am Vormittag herausgegebenen Vorab-Warnung.

Unwettergefahr im westlichen Münsterland

Potenziell betroffen sei die Region von der Eifel über das Ruhrgebiet bis nach Bremen. „Die Unwetter ziehen von den Niederlanden zur Nordsee. Das Münsterland werden sie voraussichtlich eher nur streifen. Die Unwettergefahr ist dann zwischen circa 18 Uhr und 24 Uhr im westlichen Teil der Region am höchsten. Dort können dann starke Gewitter begleitet von Regengüssen, Hagel und Sturmböen auftreten”, gab eine Sprecherin des Wetterdienstes „Wetterkontor” auf Anfrage unserer Zeitung bekannt. Insgesamt stufen die Experten die Wetterlage am Dienstag aber deutlich entspannter ein als am Montag.

Weitere Aussichten

Im Laufe der Nacht zu Mittwoch legen sich die Unwetter dann, stellenweise kann es bei 20 Grad tropisch bleiben - Metereologen erwarten flächendeckend Temperaturen von 17 bis 18 Grad. Auch am Mittwoch bleibt das Wetter abwechslungsreich. Mit bis zu 27 Grad wird es laut Prognose von Wetterkontor wieder hochsommerlich warm, das Schauer- und Gewitterrisiko wächst im Laufe des Tages. Erst am Donnerstag zeichnet sich bei deutlich kühleren Temperaturen um die 20 Grad eine Entspannung der Wetterlage ab, bevor die Temperaturen am Freitag wieder auf rund 25 Grad ansteigen. 

Deutschland genießt das erste Sommer-Wochende

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  • Golden glänzt die Elbe am Sonntagmorgen. Ein Kanufahrer wird beim Sonnenaufgang fürs frühe Aufstehen belohnt.

    Golden glänzt die Elbe am Sonntagmorgen. Ein Kanufahrer wird beim Sonnenaufgang fürs frühe Aufstehen belohnt.

    Foto: Philipp Schulze
  • Das erste Juni-Wochenende lockte viele Menschen in Deutschland ans und ins Wasser – wie hier im Trepliner See in Brandenburg.

    Foto: Patrick Pleul
  • Am Samstag (1.6.) startete der kalendarische Sommer. Auf Norderney wacht ein Bademeister über Kinder, die in der Nordsee planschen.

    Foto: Janis Meyer
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    Foto: Sebastian Kahnert
  • Abkühlung gesucht: In Hamburg springt ein Junge im Kaifu-Bad vom Sprungturm.

    Foto: Daniel Reinhardt
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    Foto: Thomas Frey
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    Foto: Peter Steffen
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    Foto: Patrick Seeger
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    Foto: Patrick Pleul
  • Aber nicht überall erheitert die Sonne die Gemüter: Eine Wasserleitung führt in Duisburg in einem Kartoffelfeld zu einem Sprenger. Die Kartoffelfelder werden wegen der Trockenheit künstlich bewässert.

    Foto: Martin Gerten
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