Unfall in Neubeckum
Fünf Verletzte nach mutmaßlichem Autorennen

Neubeckum -

Mit hoher Geschwindigkeit fahren ein Mini und ein Golf durch Neubeckum, als es zu einer Kollision mit dem Wagen einer 54-Jährigen kommt. Jetzt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens.

Freitag, 06.09.2019, 06:49 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 09:01 Uhr
Zwei Autos landeten nach einem Unfall in Neubeckum in einem Bach. Foto: Max Lametz

Ein Schwer- und vier Leichtverletzte sowie hoher Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagabend um 19.55 Uhr, auf der Kaiser-Wilhelm-Straße in Neubeckum ereignete. Nach Zeugenangaben befuhren ein 21- und ein 20-jähriger Beckumer in einem VW Golf und einem Mini mit hoher Geschwindigkeit in Richtung stadtauswärts. So berichtet es die Polizei.

In Bach geschleudert

Auf der Kaiser-Wilhelm-Straße kollidierten die beiden Beckumer demnach mit einem VW Caddy einer 54-jährigen Warendorferin, die nach links auf ein Firmengelände abbiegen wollte. Durch die Wucht der Kollision schleuderten der Golf und der Mini nach links in den parallel zur Fahrbahn verlaufenden Hellbach. Der Mini überschlug sich zudem und kam auf dem Dach liegend in dem knietiefen Bach zum Stillstand.

Alle Insassen konnten sich aus ihren Fahrzeugen befreien. Rettungskräfte brachten die drei Fahrer sowie zwei Beifahrer in umliegende Krankenhäuser. Der 21-jährige Golf-Fahrer erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Die übrigen Beteiligten zogen sich leichte Verletzungen zu.

Rasante Fahrweise schon vorher aufgefallen

Auch ein Zaun und eine Straßenlaterne wurden bei dem Verkehrsunfall schwer beschädigt. Die rasante Fahrweise der Beckumer war Zeugen schon vorher aufgefallen, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Es habe sich der Verdacht ergeben, dass sich beide Fahrer ein illegales Autorennen geliefert hatten. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs forderten die unfallaufnehmenden Polizeibeamten einen Sachverständigen an.

Zudem stellten sie die beteiligten Fahrzeuge sicher. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 60.000 Euro.

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