Sven Tönies arbeitet als Schulseelsorger
Ansprechpartner in schwierigen Zeiten

Altenberge -

Jugendlichen den Glauben näherzubringen, Ansprechpartner für sie auch in schwierigen Zeiten zu sein, das liegt Sven Tönies am Herzen. Der 30-jährige Altenberger gehört zu der Gruppe von 30 Pastoralreferenten, die von Bischof Dr. Felix Genn ihre Beauftragung zum pastoralen Dienst erhielten.

Sonntag, 06.10.2019, 17:18 Uhr
Der Altenberger Sven Tönies arbeitet als Schulseelsorger in Grevens weiterführenden Schulen. Foto: Bischöfliche Pressestelle

Dem Leben auf der Spur bleiben, andere dazu einladen und dranbleiben – auch, wenn man dabei hin und wieder aneckt: Dazu hat Bischof Dr. Felix Genn 30 Pastoralreferenten ermutigt. Sie erhielten im münsterischen St.-Paulus-Dom ihre Beauftragung zum pastoralen Dienst. Mit dem feierlichen Gottesdienst endete ihre Ausbildung am Institut für Diakonat und Pastorale Dienste (IDP).

Unter den 30 Pastoralreferenten ist auch Sven Tönies aus Altenberge, der künftig in St. Antonius in Greven eingesetzt wird. Der 30-Jährige arbeitet als katholischer Schulseelsorger für Grevens weiterführende Schulen. Seine Ausbildung in den vergangenen drei Jahren hat der Religionspädagoge in der Pfarrei St. Antonius in Rheine gemacht. Dorthin ist er schon mit vielen Erfahrungen gekommen: „Nach dem Examen 2011 in Paderborn habe ich in Münster weiter studiert und mit einer halben Stelle an der Jugendkirche effata! gearbeitet.“

Jugendlichen den Glauben näherzubringen, Ansprechpartner für sie auch in schwierigen Zeiten zu sein, das liegt dem Altenberger am Herzen. Der Wunsch, Schulseelsorger zu werden, lag da nach Ende der Pastoralassistentenzeit nahe, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die neuen Pastoralreferenten werden im gesamten Bistum in unterschiedlichen Bereichen der Seelsorge tätig sein. „Sie haben das Leben auf eine Weise entdeckt, dass es für Sie zum Beruf geworden ist“, freute sich Bischof Genn über die große Anzahl von neuen Seelsorgern. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Domorganist Thomas Schmitz und dem Chor „Once again“ aus Ahaus.

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