Nach Großbrand vor drei Wochen
Im FMO-Parkhaus warten noch 40 Autos

Greven/Münster -

Drei Wochen nach dem Großbrand im Parkhaus am Flughafen Münster/Osnabrück wird es ruhiger in dem betroffenen Gebäude. Die meisten Autos wurden inzwischen abgeholt, die Brandermittler sind abgereist – aber viele Fragen sind noch offen.

Montag, 04.11.2019, 14:59 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 16:24 Uhr
Die meisten Autos wurden bereits herausgefahren – doch noch warten 40 Fahrzeuge im FMO-Parkhaus auf ihre Besitzer. Foto: Gunnar A. Pier

Drei Wochen ist es her, dass ein Großbrand im Parkhaus am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wütete. Inzwischen sind die meisten Autos abgeholt. Am Montagmorgen standen noch 40 der über 600 betroffenen Fahrzeuge auf den Ebenen 1 und 2, erklärte FMO-Sprecher Andrés Heinemann auf Anfrage. Knapp die Hälfte sei fahrbereit, die übrigen müssten abgeschleppt werden. Das geht inzwischen problemlos, weil rund 600 Stahlstützen das in Mitleidenschaft gezogene Gebäude stabil genug machen für Abschleppwagen.

Abtransportiert sind übrigens auch die Autos, etwa eine Handvoll, von denen eins den Brand ausgelöst haben soll. Auf der Suche nach der Ursache wurden sie von den Ermittlern beschlagnahmt. Doch die Spurensuche gestaltet sich schwierig, weil während des Feuers rund 1000 Grad herrschten.

Parkhaus am FMO in Flammen

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  • Parkhaus am FMO in Flammen

    Helle Flammen, dichter Rauch: Im Parkhaus gegenüber der Terminals des Flughafens Münster-Osnabrück (FMO) ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen.

    Foto: Jens Keblat
  • Eine riesige Qualmwolke stieg von dem Parkhaus am FMO auf.

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  • Der Krisenstab des Kreises richtet sich gegen 21 Uhr ein.

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  • Feuerwehren aus dem Kreisgebiet sind im Einsatz.

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  • Offenbar war im zweiten Parkdeck ein Feuer ausgebrochen.

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  • Nach ersten Angaben der Feuerwehr standen gegen 20.30 Uhr rund 30 Autos in dem Parkdeck in Flammen.

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  • Am Abend hieß es, bei dem Brand habe es keine Verletzten gegeben. Wie Flughafensprecher Andrés Heinemann gegen 20.45 Uhr erklärte, sei der Flugbetrieb bisher nicht beeinträchtigt.

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Fortschritte gibt es bei der Begutachtung des Gebäudes. In einem nächsten Schritt sollen Decken und Wände vom Ruß gereinigt werden, damit die Struktur und der Beton untersucht werden können. Gutachter sollen ermitteln, wie das Gebäude saniert werden muss.

Das Parkhaus ist noch immer gesperrt – doch die Kapazitäten reichen dennoch aus, denn der Winter ist traditionell die Jahreshälfte mit weniger Passagieren.

Das FMO-Parkhaus zehn Tage nach dem Brand

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    "Zutritt verboten": Die Parkdecks 2 und 3 sind noch immer gesperrrt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • "Besetzt" meldet die Anzeige vor dem Parkhaus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Erdgeschoss unter dem Brandort sind Metallstützen aufgestellt. Sie sollen für Sicherheit sorgen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • In der ersten Etage stehen ebenfalls Stützen - dazwischen verkohlte Autos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Viele Wagen sind bereits abgeholt, die restlichen können vermutlich in der kommenden Woche abgeschleppt werden.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Damit Abschleppwagen in das Gebäude fahren können, müssen alle der rund 600 Stützen aufgebaut sein.

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  • Im Erdgeschoss unter dem Brandort sind Metallstützen aufgestellt. Sie sollen für Sicherheit sorgen.

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  • Im Erdgeschoss unter dem Brandort sind Metallstützen aufgestellt. Sie sollen für Sicherheit sorgen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Erdgeschoss unter dem Brandort sind Metallstützen aufgestellt. Sie sollen für Sicherheit sorgen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Viele Wagen sind bereits abgeholt, die restlichen könnten vermutlich in der kommenden Woche abgeschleppt werden.

    Foto: Gunnar A. Pier
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