Von der Fahrbahn der B 475 abgekommen
Autofahrer ist schweren Verletzungen erlegen

Ladbergen -

Der 57-jährige Autofahrer aus Glandorf, der am Donnerstag auf der Bundesstraße 475 mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen war, ist in der Uniklinik Münster verstorben. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Freitag, 06.12.2019, 12:20 Uhr
Von der Bundesstraße abgekommen und geradeaus in den Graben: Ein 57-jähriger Mann aus Glandorf zog sich bei einem Alleinunfall auf der Kattenvenner Straße schwere Verletzungen zu, an denen er später in der Uniklinik verstarb. Foto: Mareike Stratmann

Der Mann war mit seinem Pkw aus Kattenvenne kommend in Richtung Ladbergen unterwegs gewesen und ausgangs einer Rechtskurve nahezu geradeaus in den Straßengraben gefahren. Das Auto war dort auf der Seite liegen geblieben. Der Mann hatte sich schwere Verletzungen zugezogen, die zunächst aber nicht als lebensgefährlich eingestuft worden waren.

Während die alarmierten Einsatzkräfte gegen kurz vor 11 Uhr zur Unfallstelle eilten, hatte ein vorbeikommender Ersthelfer bereits mit der Versorgung des in seinem Pkw eingeklemmten, aber ansprechbaren Mannes begonnen, berichtete Ladbergens Wehrführer Andreas Keuer. Er war mit 17 Kameraden zur Kattenvenner Straße kurz hinter dem Hof König geeilt. Der zeitgleich eintreffende Notarzt kümmerte sich um den Patienten, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stabilisierten das Fahrzeug im Straßengraben und fingen Kraftstoffe auf. Anschließend befreiten sie den schwer verletzten Glandorfer aus seinem Auto, der in der Folge mit einem Rettungswagen in die Klinik nach Münster gebracht wurde.

Straßenglätte? Nebel?

Ob womöglich Straßenglätte oder der tiefhängende Nebel den Alleinunfall auf der B 475 begünstigten, darüber wollten die Polizeibeamten keine Angaben machten. Wie ein direkter Anwohner bestätigte, war es auf dem früher unfallträchtigen Teilstück zwischen Kattenvenne und Ladbergen seit der weitgehenden Begradigung der Fahrbahn vor gut vier Jahren deutlich ruhiger geworden. Am Donnerstag kam es dann zu dem schweren Unfall des Glandorfers.

Angesichts der Vollsperrung der Bundesstraße 475 kam es in beiden Richtungen zu längeren Rückstaus. Stoßstange an Stoßstange harrten zahlreiche Lkw aus, ehe die Unfallaufnahme und Bergung des Unfallwagens abgeschlossen waren, und sie ihre Fahrt nach rund zwei Stunden, gegen 13 Uhr, fortsetzen konnten.

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