Unglück verhindert
Brand einer Gasflasche: Explosion verhindert

Lüdinghausen -

Zur Explosion einer Treibgasflasche wäre es beinahe bei den Aufbauarbeiten zum Lüdinghauser Adventsmarkt gekommen. Ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde verhinderte Schlimmeres.

Dienstag, 10.12.2019, 14:25 Uhr aktualisiert: 10.12.2019, 14:28 Uhr
Der Brand dieser Gasflasche hätte beinahe ein Unglück ausgelöst.  Foto: privat

Zur Explosion einer Treibgasflasche wäre es beinahe bei den Aufbauarbeiten zum Lüdinghauser Adventsmarkt gekommen. Die Betreiberinnen eines Standes hatten einen Mitarbeiter der Kirchengemeinde St. Felizitas, der während der Arbeiten nach dem Rechten sah, um Hilfe gebeten, weil sie den Verdacht hatten, dass sie die Flasche falsch angeschlossen hatten. Als der Gasbrenner Feuer fing, schoss eine Stichflamme bis unter das Dach des Standes. Der Mann, der ungenannt bleiben möchte (Name ist der Redaktion bekannt) trug die Gasflasche davon und machte dem Brand mit dem Feuerlöscher ein Ende.

„Das war schon eine heikle Situation“, sagte der Mitarbeiter der Kirchengemeinde. „Ich war am nächsten Morgen schon froh, dass ich im eigenen Bett aufgewacht bin und nicht im Krankenhaus.“

Stefan Wiemann, Geschäftsführer des für den Adventsmarkt zuständigen Lüdinghausen Marketing: „Der Vorfall hat sich am Freitagvormittag ereignet, bevor wir mit der Abnahme der Stände begonnen haben. Wir können ja nicht nach und nach jeden Stand einzeln kontrollieren, sondern kontrollieren erst nach Abschluss der Aufbauarbeiten. Dieser Vorfall hätte sich auch einen Tag vorher ereignen können, als schon die ersten Verkäufer mit dem Aufbau ihrer Stände beschäftigt waren.“

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