Sturmtief „Sabine“: Weitere Empfehlungen von Stadt und Kreis
„Meiden Sie Parks und Waldgebiete“

Gronau -

Die Stadt Gronau und der Kreis Borken haben am Wochenende vor dem Hintergrund des zu erwartenden Sturmtiefs „Sabine“ weitere Empfehlungen für die Bewohner der Stadt und der Region ausgesprochen.

Samstag, 08.02.2020, 14:08 Uhr aktualisiert: 08.02.2020, 15:01 Uhr
Die Stadt ist vorbereitet. In der Feuer- und Rettungswache an der Eper Straße wurde am Wochenende alles für die Arbeit eines möglicherweise erforderlichen Einsatzstabes vorbereitet. Foto: Rainer Doetkotte

Nach einer Lagebesprechung, an der am Samstagmorgen neben Bürgermeister Rainer Doetkotte auch Vertreter des Ordnungsamtes, der Feuerwehrleitung und der Schul- sowie Bauverwaltung teilnahmen, weist die Stadt die Eltern von Kindergartenkindern darauf hin, ihre Kinder am Montag aufgrund des Sturms nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen. „Die Sicherheit der Kinder geht vor“, so der Bürgermeister.

„Die Betreuung der dennoch in den Einrichtungen ankommenden Kinder ist natürlich sichergestellt“, macht die Erste Beigeordnete Sandra Cichon für die städtischen Kindertagesstätten Haus Buterland, Janosch, Dinkelnest, Luise und den Hort Im Auenland deutlich.

Weitere Sicherheitshinweise kommen von Rainer Hoff (kommissarischer Leiter des Ordnungsamtes) und Marco van Schelve (Leiter der Feuer- und Rettungswache): „Meiden sie Parks und Waldgebiete, nicht nur während des Sturms, sondern auch danach“, machen beide deutlich.

Die Bevölkerung wird zudem dringend gebeten, die öffentlichen Grünflächen wie Stadt- und Tierpark, Gemeindepark Epe, das Laga-Gelände, die Flächen rund um den Drilandsee und auch die Friedhöfe zu meiden. Denn herabfallende und umherwehende Äste sind zu erwarten.

Die weitere Entwicklung der Großwetterlage werden nicht nur Feuerwehr und Stadt, sondern auch der Kreis im Auge behalten.

„Wenn möglich, lassen Sie Ihre Kinder zuhause!“

Der Kreis Borken wies am Samstag darauf hin, dass auch in den Schulen in Trägerschaft des Kreises am Montag (10. Februar) kein Unterricht stattfindet. Diese Entscheidung sei in Absprache von Landrat Dr. Kai Zwicker mit den Schulleitungen gefallen. Zwicker appelliert an alle Eltern von Schulkindern und von Kindern in Kindertageseinrichtungen: „Setzen Sie Ihre Kinder keinen unnötigen Gefahren aus. Wenn möglich, lassen Sie Ihre Kinder zuhause!“

Schulen in Trägerschaft des Kreises sind zum einen die sechs Berufskollegs: Berufskolleg Borken, Berufskolleg Bocholt am Wasserturm, Berufskolleg Bocholt-West, Berufskolleg Lise-Meitner in Ahaus, Berufskolleg Technik in Ahaus, Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Ahaus.

Zum anderen sind es die Förderschulen Hans-Christian-Andersen-Schule in Südlohn, Overbergschule in Bocholt und Ahaus, die Brüder-Grimm-Schule in Gescher und die die Neumühlenschule in Borken.

Die Eltern müssen ihre Kinder nicht individuell am Montag vom Unterricht abmelden, so der Kreis in einer Mitteilung. Eine Betreuung in den Schulen sei aber für den Notfall sichergestellt. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die in einem der kreiseigenen Berufskollegs eine Berufsschule besuchen, müssen sich allerdings mit ihren Ausbildungsbetrieben in Verbindung setzen, um zu klären, ob sie dann dort zu erscheinen haben.

Die Kreisverwaltung Borken wird, so heißt es weiter, selbstverständlich auch am Wochenende die weitere Entwicklung beobachten, um nötigenfalls schnellstmöglich in geeigneter Weise reagieren und die Bevölkerung informieren zu können.

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