Soforthilfe im Regierungsbezirk Münster
Mehr als 52.000 Soforthilfe-Anträge genehmigt

Als „vollen Erfolg“ hat die Bezirksregierung Münster die NRW-Soforthilfe bezeichnet. Über 50.000 Mal ist im Regierungsbezirk laut der Schlussbilanz Geld geflossen, insgesamt über eine halbe Milliarde Euro.

Mittwoch, 03.06.2020, 15:30 Uhr aktualisiert: 03.06.2020, 16:11 Uhr
Mit dem 31. Mai ist das Hilfsprogramm für Unternehmer und Selbständige der NRW-Soforthilfe ausgelaufen. Foto: dpa

„Mehr als 52 000 genehmigte Anträge mit einem Gesamtvolumen von über eine halbe Milliarde Euro. Allein diese Zahlen für unseren Regierungsbezirk sprechen eine deutliche Sprache“, zog Regierungspräsidentin Dorothee Feller zum Ende der Antragsfrist für das Hilfsprogramm für Unternehmer und Selbständige am 31. Mai eine Schlussbilanz. Mehr als 99 Prozent der genehmigten Anträge seien bis zum 1. Juni bereits ausgezahlt worden. Weniger als 1000 Anträge, die kurz vor „Toresschluss“ noch eingegangen seien, müssten noch bearbeitet werden. Das Gesamtvolumen der genehmigten Anträge werde bei rund 554 Millionen € liegen. Knapp 83 Prozent der Anträge wurden von Unternehmern und Selbständigen mit bis zu fünf Beschäftigten gestellt. Rund zehn Prozent der Anträge fielen auf Firmen zwischen fünf und zehn Beschäftigte und sieben Prozent zwischen zehn und 50 Beschäftigte. Mit gut 67 Prozent ist der Anteil der Einzelunternehmen recht hoch.

Bei den Branchen liegt der mit Abstand größte Anteil auf den Dienstleistungen (51 Prozent). Danach folgen Einzelhandel (zwölf Prozent), Handwerk (elf), Gastgewerbe (zehn) und Baugewerbe (fünf).

Voll des Lobes über das Soforthilfe-Programm war auch der Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Fritz Jaeckel. Er verwies auf die starke Nutzung der IHK-Finanzierungshotline: Über 16.000 Unternehmen ließen sich am Telefon zu Fragen rund um die Antragstellung und weitere Finanzierungshilfen beraten.

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