Stellungnahme der Stadt zur Brücke in Vadrup
Verhaltener Optimismus

Westbevern -

Sowohl Experten der Bahn als auch ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro untersuchten in den vergangenen Tagen noch einmal die Brücke in Vadrup.

Donnerstag, 02.07.2020, 19:10 Uhr aktualisiert: 02.07.2020, 21:07 Uhr
Sowohl Experten der Bahn als auch ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro untersuchten in den vergangenen Tagen noch einmal die Brücke in Vadrup. Foto: Andreas Große Hüttmann

Die nach einem Teileabsturz gesperrte Brücke in Vadrup war in den vergangenen Tagen Anlass für eine öffentliche Diskussion darüber, ob und wie eine provisorische Freigabe für Fußgänger und Radfahrer kurzfristig möglich sein könnte. Nachdem diese Frage bereits in der letzten Ratssitzung erörtert worden war, fordert auch der Westbeverner Krink in einem Leserbrief eine Übergangslösung.

Das nimmt die Stadtverwaltung zum Anlass für eine Stellungnahme. Sie unterstreicht, dass wegen der Prüfungen durch die Staatsanwaltschaft verfügt worden sei, weder die Brücke in ihrem jetzigen Zustand noch die abgestürzten Teile verändern zu dürfen. In dem entsprechenden Schreiben der Bundespolizei heißt es: „Vorsorglich weise ich darauf hin, dass bis zur Freigabe der Staatsanwaltschaft Münster keine Veränderung an den verbliebenen Brückensegmenten an der angegebenen Unglücksstelle und den in der Außenstelle des Bauhofs gelagerten Abbruchstück vorzunehmen sind.“

Unabhängig von dieser konkreten Untersagung einer Veränderung müsse eine übergangsweise Freigabe für den Fuß- und Radwegverkehr fachlich differenziert betrachtet werden, so die Verwaltung. „Wir sprechen von einem technischen Bauwerk über einer Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn“, erklärt Fachbereichsleiter Christian Korte. „Einfach zwei Bauzäune auf die beschädigte Brücke zu setzen, ist so jedenfalls nicht möglich.“

Beton stürzt auf Schienen

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Das mit der Brückenprüfung beauftragte Ingenieurbüro hält für eine provisorische Freigabe folgende Maßnahmen für erforderlich:

Das Aufstellen eines Berührungsschutzes auf der Brücke im Bereich der Gleise.

Die Befestigung der Pfosten mit Ankern in dem vorhandenen Überbau. Dadurch findet nach Angaben der Stadt allerdings eine Beschädigung der Abdichtung statt.

Ferner das Aufstellen einer Absturzsicherung auf dem Überbau in Verlängerung des Berührungsschutzes, auch dabei werden Probleme bei der Abdichtung gesehen.

Die Erdung des Berührungsschutzes und der Absturzsicherung nach Anforderungen der DB.

Das Aufstellen einer Schutzvorrichtung vor der bestehenden Kappe.

Gegebenenfalls sei zudem eine Erdung der Konstruktion vorzusehen.

Ob und wann eine Übergangslösung für den Fuß- und Radverkehr geschaffen werden könne, hänge auch von der Bahn ab. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir eine Überquerung für den Fuß- und Radverkehr einrichten können, ohne dass eine sogenannte Sperrpause bei der Bahn beantragt werden muss“, so Korte. Sollte die Deutsche Bahn für die Installation einer provisorischen Absturzsicherung auf eine Sperrung bestehen, liegen die Vorlaufzeiten von der Beantragung bis zur eigentlichen Sperrpause bei rund 14 Wochen. Ob eine Sperrzeit notwendig ist, befindet sich nach Angaben der Stadt noch in der Klärung.

Die vollständige Instandsetzung der Brücke werde zudem aktuell mit dem Ingenieurbüro besprochen. Dabei sei der Einbau einer neuen Kappe einschließlich eines sogenannten Berührungsschutzes und die dauerhafte Sicherung der bestehenden Kappen durch Gewindeschrauben erforderlich. „Wir haben noch keine endgültigen Zahlen, gehen aber davon aus, dass die Kosten unter 100.000 Euro liegen werden“, so der Fachbereichsleiter. Auch diese Arbeiten können in jedem Falle nur unter Sperrpausen erfolgen. Den für diese längeren Sperrpausen anzusetzenden Vorlauf hatte der Bürgermeister in der Ratssitzung mit 30 bis 35 Wochen umrissen.

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