20 000 Euro Schaden
Warendorfer Imbiss brennt vor Eröffnung aus

Warendorf -

Auslöser für den Brand war eine Fritteuse. Der Imbiss, der am Montag eröffnen wollte, wurde durch das Feuer völlig zerstört. Sachschaden: 20 000 Euro. Der Besitzer blieb glücklicherweise unverletzt.

Sonntag, 05.07.2020, 11:14 Uhr aktualisiert: 05.07.2020, 13:00 Uhr
Foto: Feuerwehr

Völlig zerstört wurde durch einen Brand ein Imbiss an der Wolbecker Straße. Am Freitagabend ging das Bistro, das am Montag eröffnen wollte, in Flammen auf ( die WN berichteten ). Die Ursache: Beim ersten Testlauf der Fritteuse hatte sich das Fett entzündet. Der Betreiber, ein 50- jähriger Warendorfer, hatte zunächst versucht mit Hilfe eines Feuerlöscher das Feuer zu löschen – erfolglos.

Er blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Die Imbissbude wurde jedoch komplett zerstört. Leichter Brandschaden entstand an dem Nachbargebäude, von dem die Feuerwehr Teile der Fassade entfernen musste, weil dahinter Glutnester vermutet wurden. Die Polizei hat die Brandstelle für weitere Untersuchen zunächst beschlagnahmt. Die Höhe des Brandschadens wird auf 20 000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren die Löschzüge Warendorf und Freckenhorst. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte der Imbiss bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen drohten auf das angrenzende Gebäude überzugreifen. Das Feuer wurde mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz mit 3 C-Rohren bekämpft. Eine elf Kilogramm Propangasflasche wurde aus dem Container geborgen. Die Gebäudefassade war bereits durch die Hitze stark beschädigt worden. Die Löschzüge Warendorf und Freckenhorst waren unter der Einsatzleitung vom Manuel Sommer rund 90 Minuten vor Ort. Die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warendorf,machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild des Geschehens.

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