Überholmanöver auf der B 64
Auto prallt frontal gegen Baum

Warendorf -

Ein 20-Jähriger ist zwischen Warendorf und Müssingen in der Höhe der Einfahrt Neuwarendorf 51 mit seinem Auto frontal gegen einen Baum geprallt und hat sich dabei schwer verletzt.

Sonntag, 02.08.2020, 10:58 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 14:52 Uhr
Schaulustige, die mit ihren Handys Fotos von der Unfallstelle machen wollten, musste der Einsatzleiter der Polizei ermahnen. Die Feuerwehr hatte für die Rettungsarbeiten und den Patiententransport eine mobile Sichtschutzwand aufgebaut. Foto: Feuerwehr

Ein 20-Jähriger ist zwischen Warendorf und Müssingen in der Höhe der Einfahrt Neuwarendorf 51 mit seinem Auto frontal gegen einen Baum geprallt und hat sich dabei schwer verletzt. Der Mann wollte am Freitag eine vor ihm fahrende Fahrzeugkolonne überholen, wie die Polizei mitteilte. Dabei übersah er einen anderen Pkw, der zum Überholen ausgeschert war. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 20-Jährige aus und fuhr gegen einen Baum. Der Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Straße wurde für etwa zwei Stunden gesperrt. Der Schaden beträgt etwa 10 000 Euro.

Für die Warendorfer Feuerwehr kam die Alarmierung um 19.36 Uhr. Im Einsatz waren die Löschzüge 1 & 2 aus Warendorf und der Löschzug 6 aus Einen. Vor Ort waren weiter zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug von der Rettungswache Warendorf, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld.

Der 20-jährige Mann war in seinem Wagen eingeklemmt. Er war ansprechbar. Nachdem die Feuerwehr ihn mittels hydraulischer Rettungsgeräte befreit hatte, wurde der Verletzte zunächst notärztlich behandelt und dann in eine Spezialklinik nach Münster geflogen. Feuerwehr und Rettungskräfte waren bis 21.20 Uhr im Einsatz. Die Leitung der Feuerwehr Warendorf machte sich ebenfalls ein Bild des Geschehens.

Schaulustige, die mit ihren Handys Fotos von der Unfallstelle machen wollten, musste der Einsatzleiter der Polizei ermahnen. Die Feuerwehr hatte für die Rettungsarbeiten und den Patiententransport eine mobile Sichtschutzwand aufgebaut. Neben Polizei und Rettungsdienst waren rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

 

 

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