Unkrautbeseitigung führt zu Brand in Möbelhaus
Feuer lodert zwischen den Wänden

Gronau -

Die Feuerwehr warnt immer wieder vor den Gefahren der Unkrautbekämpfung mit Gasbrennern. Am Dienstagnachmittag hat diese Methode wohl dafür gesorgt, dass ein Teil des Roller-Möbelmarktes Opfer eines Brandes wurde. Rund 100 Feuerwehrkräfte waren dabei im Einsatz.

Dienstag, 04.08.2020, 14:54 Uhr aktualisiert: 05.08.2020, 14:40 Uhr
Zwischen den Fassadenelementen loderte das Feuer und brach an verschiedenen Stellen immer wieder auf. Die Wände mussten zum Teil mit einem Bagger eingerissen werden. Foto: Guido Kratzke

Dichter Rauch waberte am Dienstagnachmittag über den Parkplatz des Euregio-Towers an der Düppelstraße. Und schon kurze Zeit später schossen die ersten Flammen aus der Fassade des hinteren Teils des Roller-Möbelmarktes heraus und sorgten für einen Großeinsatz der Feuerwehr, bei dem rund 100 Kräfte eingesetzt wurden.

Abflämmarbeiten als wahrscheinliche Ursache

Um 14.31 Uhr wurde die Feuerwehr telefonisch mehrfach alarmiert, wie Feuerwehr-Sprecher Martin Bültmann erklärt. Zunächst sei von brennendem Gras, dann von einer brennenden Fassade die Rede gewesen. Der Brand scheint durch Abflämmarbeiten ausgelöst worden zu sein.

Fassadenstruktur als besonderes Problem

Anbau von Möbelhaus wird stark zerstört

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Für die Brandbekämpfer stellte die Fassadenstruktur des ebenso als Lager-, wie auch Verkaufsraum genutzten Hintergebäudes eine besondere Herausforderung dar. Das Gebäude, das früher auch als eigenständiger Möbeldiscounter betrieben worden war, hatte in Teilbereichen eine doppelte Fassade erhalten. Die Dämmung und Verlattung in diesem Bereich diente dem Feuer als Nahrung und ließ an verschiedenen Stellen immer wieder Flammen herausschlagen. Der benachbarte Euregio-Tower wurde evakuiert und stromlos gemacht, da durch den zum Teil starken Wind ein Übertreten der Flammen nicht ausgeschlossen werden konnte. Die starke Rauchentwicklung stellte ein weiteres Problem dar.

Unterstützung aus Nachbarorten

Neben Gronauer Feuerwehrleute waren auch Wehren aus Ochtrup und Heek vor Ort im Einsatz. Und auch zusätzliches Equipment wurde aus der Nachbarschaft organisiert. „Wir brauchen Atemschutz ohne Ende“, stellte Bültmann einen besonderen Bedarf heraus, der durch den Kreis Borken gedeckt werden konnte.

Bagger musste Fassade entfernen

Hinzugezogen wurde auch ein Bagger, der einen Teil der Fassade einriss, um den Brand besser bekämpfen zu können. Zeitweise wurden von der Polizei die benachbarten Straßen gesperrt.

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