Bischöfliche Realschule im Kika
Warendorfer Schulklasse bei "1, 2 oder 3" zu Gast

Warendorf -

„Bereits vor gut einem Jahr haben wir uns auf Anregung der Mutter einer Schülerin bei der Quiz-Sendung beworben“, berichtet Klassenlehrerin Maren Venherm, „und tatsächlich bekamen wir Anfang März eine Einladung für die Aufzeichnung der Sendung im Juni.“ Die Kinder der Klasse 6a der Bischöflichen Realschule sind aufgeregt. Am 13. Dezember wird endlich die Sendung "1, 2 oder 3" ausgestrahlt.

Mittwoch, 09.12.2020, 15:50 Uhr aktualisiert: 09.12.2020, 17:08 Uhr
Moderator Elton übergab den „Piet Flosse-Preis“ an die Kids aus Warendorf.

 „Am Sonntag um 17 Uhr sind die Kandidaten unserer Klasse endlich im Fernsehen!“ Die Kinder der Klasse 6a der Bischöflichen Realschule sind richtig aufgeregt. Endlich wird die die Quiz-Sendung "1, 2 oder 3" bei Kika ausgestrahlt – mit dem eigenen Klassenteam.

Aufzeichnung im September

„Bereits vor gut einem Jahr haben wir uns auf Anregung der Mutter einer Schülerin bei der Quiz-Sendung beworben“, berichtet Klassenlehrerin Maren Venherm, „und tatsächlich bekamen wir Anfang März eine Einladung für die Aufzeichnung der Sendung im Juni.“ Begeistert plante die Klasse eine gemeinsame Fahrt in die Bavaria-Filmstudios nach München. „Daraus wurde natürlich wegen des Lockdowns nichts“, erzählt Venherm, „wir wussten nicht einmal, ob es überhaupt noch einen Sendetermin geben würde.“

Doch im Mai kam die Anfrage der Produktionsleitung für eine Aufzeichnung im September, mit Hygienekonzept und nur mit drei Kandidaten plus Begleitung. „Wir haben zugestimmt“, sagt Venherm, „mussten jetzt aber in der Klasse die Kandidaten auswählen.“ Von der Produktionsleitung gesetzt war Martha Hocke, die die Teilnahme angeregt hatte. „Und wir beide wurden von der Klasse durch Auslosen bestimmt“, strahlen Til Carsten und Kerstin Gausepohl noch immer.

Erste Klasse nach München

In der ersten Klasse im ICE ging es für die Kandidaten und die Klassenlehrerin nach München. Am Bahnhof wurde die Gruppe aus Warendorf abgeholt, in die Unterkunft gebracht und beim Abendessen in die Produktionsabläufe eingewiesen. „Dabei haben wir auch die anderen Kandidaten aus Bulgarien und aus der österreichischen Hauptstadt Wien kennen gelernt“, berichten Martha, Til und Kerstin.

Der nächste Tag war für alle natürlich der aufregendste. Auf dem Programm standen die Fahrt in die Filmstudios, die „Maske“ für die drei Kandidaten einschließlich der Ausstaffierung mit den entsprechenden Quiz-T-Shirts und der Probedurchgang mit Elton. „Dabei durfte ich noch fotografieren und filmen“, berichtet die Klassenlehrerin, „ich habe natürlich sofort einiges nach Warendorf geschickt, denn wir wollten ja die ganze Klasse an unserer Fahrt teilhaben lassen.“ Bei den Daheimgebliebenen war an normalen Schulunterricht kaum zu denken. „Ich glaube, die Klasse zu Hause hatte mehr Lampenfieber als die Kandidaten selbst“, lacht Venherm, „denn die Deutschlehrerin Alexandra Marschner erzählte mir nachher telefonisch, dass die Klasse außer Rand und Band gewesen sei.“

Bei der Aufzeichnung der Sendung mussten dann alle Handys und Fotoapparate ausgeschaltet sein. „Ich war aber auch so angespannt und konzentriert, dass ich kaum in der Lage gewesen wäre zu filmen“, gesteht Venherm ihre Aufregung ein. In der Quiz-Sendung ging es dann um die Haut von Tieren, zum Beispiel um Tigerfell, Vogelfedern oder Schlangenhaut. „Beim Buzzern haben wir uns zurückgehalten“, erläutern Martha, Til und Kerstin ihre vorher abgesprochene Strategie, „wir wollten nur drücken, wenn wir uns ziemlich sicher waren, dass es richtig ist.“ Ob ihre Strategie erfolgreich war, können die Zuschauer jetzt am Sonntag in der Sendung verfolgen. Nur so viel sei verraten: Bei dem gemeinsamen Foto in dieser Woche mit der ganzen Klasse in Warendorf halten die drei Kandidaten vorne den Pokal „Piet Flosse“ in die Höhe.

Fotoshooting mit Elton

Martha, Kerstin und Til erlebten nach der Aufzeichnung noch eine Autogrammstunde und ein Fotoshooting mit Elton, ebenfalls eine Führung durch die Bavaria-Filmstudios mit der Besichtigung vieler Originalfilmkulissen. „Das war cool!“, finden die drei noch heute, wenn sie an die Kulissen von den Filmen von Jim Knopf oder Asterix und Obelix denken. Am Morgen nach der Aufzeichnung ging es wieder mit der Bahn gen Heimat.

 Jetzt fiebern natürlich die Klasse, die Lehrer und die Eltern dem Sendetermin am Sonntag von 1, 2 oder 3 entgegen, wenn es um 17 Uhr bei Kika heißt: „3, 2, 1 und Sendung ab“.

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