Milde Temperaturen erwartet
Wenig Hoffnung auf weiße Weihnachten im Münsterland

Münsterland -

Weiße Weihnachten im Münsterland? Zwei Wochen vor Heiligabend haben viele Menschen die Hoffnung auf Schnee an den Feiertagen. Doch die Enttäuschung dürfte groß werden. Weiße Weihnachten wird es auch in diesem Jahr wohl nicht geben.

Donnerstag, 10.12.2020, 11:37 Uhr aktualisiert: 10.12.2020, 13:32 Uhr
Dieses Bild wird sich dieses Jahr wohl nicht ergeben - zumindest nicht an Weihnachten. Foto: dpa

Zum Abschluss des Jahres 2020, das ganz unter dem Zeichen der Corona-Pandemie steht, hoffen viele Menschen wenigstens auf ein besinnliches Weihnachtsfest - trotz Corona-Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen. Viele wünschen sich deswegen auch gemütliches und passendes Wetter. Genauer gesagt: weiße Weihnachten. 

Milde Temperaturen erwartet

"Danach sieht es aber überhaupt nicht aus", nimmt Jürgen Schmidt die Hoffnung. Der Meteorologe von "WetterKontor" sieht eigentlich keine Chance auf Schnee an den Feiertagen. Zwei Wochen vor Heiligabend könne zwar noch nicht genau prognostiziert werden, wie es mit Niederschlägen aussehe, die Temperaturen dürften aber deutlich zu hoch sein für Schnee. "Gerade im Münsterland geht der Trend Richtung Grünlage", so Schmidt, der schon für kommende Woche Temperaturen im zweistelligen Bereich erwartet und hinzufügt: "Ansonsten wird das Wetter ab Freitag regnerisch und in der kommenden Woche sehr wechselhaft."

Aufgrund des Klimawandels wird die Wahrscheinlichkeit für Schnee an Weihnachten auch in den nächsten Jahren weiter sinken.

Jürgen Schmidt, Meteorologe

"Normalerweise kann man so mit ein bis zwei weißen Weihnachten in zehn Jahren rechnen", erklärt Schmidt. Doch für dieses Jahr wird es wohl, wie in den vergangenen neun Jahren, nichts. "Aufgrund des Klimawandels wird die Wahrscheinlichkeit für Schnee an Weihnachten auch in den nächsten Jahren weiter sinken."

Die Westlage des Münsterlandes würde dafür sorgen, dass hier generell weniger Schnee fällt, als zum Beispiel im Osten Deutschlands oder in Bayern. Hinzu käme, dass die richtige Kälte erst nach den Feiertagen, meist erst im Januar, auftrete.

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