Zusammenstoß auf B 58
DRK-Notarztwagen kollidiert auf Weg zum Einsatz

Ottmarsbocholt -

Das Notarztfahrzeug war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, trotzdem kam es auf der B 58 an der Kreuzung Hohe Lucht zu einer Kollision. Die Fahrerinnen beider beteiligter Autos wurden verletzt.

Donnerstag, 07.01.2021, 12:13 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 16:57 Uhr
Unfall an der Kreuzung Hohe Lucht: Ein DRK-Notarztwagen im Einsatz kollidierte mit einem VW Caddy auf der B 58/Abzweig Ottmarsbocholt. Foto: acf

 Unfall auf dem Weg zum Einsatz: Ein Notarztwagen des DRK kollidierte auf der B 58 mit einem querenden Auto. Der Bulli, der Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet hatte, stieß an der Kreuzung Hohe Lucht (Abzweig Nordkirchen/Ottmarsbocholt) mit einem VW Caddy zusammen. Die
Autofahrerin, eine 49-jährige Frau aus Nordkirchen, war auf der K2 von Nordkirchen in Richtung Ottmarsbocholt unterwegs.

Die Notärztin am Steuer des Einsatzwagens, der in Lüdinghausen stationiert ist, zogen sich leichte Verletzungen zu sie wurde in das Marien-Krankenhaus gebracht, schildert Michael Hofmann, Leiter des DRK-Rettungsdienstes auf WN-Anfrage an der Unfallstelle. Ebenfalls mittelschwer verletzt habe sich die Fahrerin des VW Caddy, die vorsorglich zur Uniklinik nach Münster gebracht wurde.

Ein Helikopter, der angesichts des Unfallszenarios angefordert worden war, brauchte keine Patienten aufzunehmen. Der Löschzug Ottmarsbocholt rückte um 8.47 Uhr mit 17 Kräften und drei Fahrzeugen aus. Da bei der Alarmierung von einer eingeklemmten Person ausgegangen worden war, steuerte ebenfalls der Löschzug Senden mit seinem Rüstwagen die Bundesstraße an. Vor Ort stellte sich aber heraus, dass die Fahrzeuginsassen, die ansprechbar gewesen seien, nicht mit schwerem Gerät befreit werden müssen. Die Wehrleute sicherten auslaufende Betriebsstoffe der Fahrzeuge. Das DRK war mit drei Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug, das von Werne aus anrückte, an der Unfallstelle präsent. Die Polizei Coesfeld bat zur Klärung des genauen Hergangs das Unfallaufnahmeteam aus Münster um Unterstützung, das über eine Drohne verfügt, mit deren Hilfe die Spuren in Kreuzungsbereich dokumentiert werden.

Für die Unfallaufnahme, Räumung und Reinigung der
Unfallstelle musste die B58 für mehrere Stunden gesperrt werden.

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