Wohnungsbrand an der Schulze-Bremer-Straße
Ein Bewohner muss in Klinik

Senden -

Alle drei Löschzüge Sendens und Unterstützung aus Appelhülsen rückten zu einem Brand an der Schulze-Bremer-Straße aus. Ein Bewohner erleidet eine schwere Rauchvergiftung.

Montag, 01.03.2021, 19:40 Uhr aktualisiert: 01.03.2021, 19:49 Uhr
Großeinsatz: Alle drei Sendener Löschzüge waren zur Schulze-Bremer-Straße ausgerückt. Die Feuerwehr traf auf eine massive Rauchentwicklung, die auch aus der Wohnung drang. Foto: ell/Feuerwehr/di

Der Bewohner hat sich auf dem Balkon in Sicherheit gebracht, als die Feuerwehr eintrifft. Sie kann den Mann mit einer Fluchthaube über das Treppenhaus aus seiner Wohnung ersten Stock an der Schulze-Bremer-Straße befreien. Dass die Situation schon dramatisch war, zeigt sich daran, dass der Bewohner mit Notarzt und Rettungswagen in eine Klinik gebracht wurde – wegen einer schweren Rauchvergiftung, schildert Manfred Overbeck, Sendens Wehrführer und Einsatzleiter, den Ablauf.

Der begann am Montag um 15.48 Uhr mit einer Alarmierung, die automatisch ein großes Kräfteaufgebot nach sich zog. Denn „Feuer 4“, eine Kategorie, bei der Menschenleben in Gefahr sind, war von der Leitstelle gemeldet worden. Die Löschzüge Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell rückten zu dem Wohnkomplex aus. Unterstützung mit einer zweiten Drehleiter machte sich von Appelhülsen aus auf den Weg.

Ein Bewohner mit Rauchvergiftung

1/6
  • Alle drei Sendener Löschzüge waren zur Stelle, die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.

    Alle drei Sendener Löschzüge waren zur Stelle, die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.

    Foto: di
  • Nicht zum ersten Mal waren Feuerwehr und Rettungsdienst in dem Wohnkomplex gefordert.

    Foto: di
  • Zu einem Wohnungsbrand in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses an der Schulze-Bremer-Straße rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Kräften und Material aus.

    Foto: ell
  • Insgesamt 51 Einsatzkräfte und der Rettungsdienst waren ausgerückt.

    Foto: di
  • Einsatz der Feuerwehr an der Schulze-Bremer-Straße

    Foto: ell
  • Die Feuerwehr traf auf eine massive Rauchentwicklung.

    Foto: Feuerwehr

51 Wehrleute plus Rettungsdienst im Einsatz

Insgesamt 51 Wehrleute waren zur Stelle, hinzu kamen das DRK mit drei Rettungswagen, dem Notarzt und dem Leiter des Rettungsdienstes, Michael Hofmann, sowie die Polizei. Die Beamten sperrten nicht nur die Straße ab, sondern regelten auch den Ablauf an der Einsatzstelle, wo Teile des Gebäudekomplexes zunächst für die Bewohner gesperrt blieben. Da das Treppenhaus aber rauchfrei war, trotz der Schwaden, die aus dem Fenster der Wohnung drangen, war das Gebäude nicht evakuiert worden. Ein Teil der Bewohner verließ selbstständig das Haus und verfolgte, wie das Vorgehen der Wehrleute ineinandergriff.

Noch keine Angaben zur Brandursache

Die Tagesverfügbarkeit bereitete für die Wehren keine Schwierigkeit. „Wir waren personell gut aufgestellt“, zieht Manfred Overbeck gegenüber den WN noch am Einsatzort Bilanz. Der Raum, in dem das Feuer ausbrach, sei total zerstört und der Rest der Wohnung ebenfalls unbewohnbar, lauten die Angaben der Feuerwehr.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kripo übernommen. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

 

Nachrichten-Ticker