Polizei sperrt Gelände
Kein „Car-Freitag“ auf der Zeche

Ahlen -

Ab Gründonnerstag bleibt der Autoverkehr vom Zechengelände ausgesperrt. Polizei und Ordnungsamt verhindern so das fast schon traditionelle Treffen der Autotuner-Szene.

Donnerstag, 01.04.2021, 10:46 Uhr aktualisiert: 01.04.2021, 14:26 Uhr
Kein „Car-Freitag“: Das Zechengelände bleibt über die Feiertage gesperrt. Foto: Stadt Ahlen

Auch in diesem Jahr bereitet sich die Kreispolizeibehörde Warendorf zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Ahlen auf den sogenannten „Car-Freitag“ vor.

Erfahrungsgemäß nutzen Mitglieder der Autotuner-Szene den Karfreitag, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen und ihre Autos zu präsentieren. Ein beliebter Treffpunkt im Kreis, so die Polizei in ihrer Mitteilung, ist das Gelände der Zeche „Westfalen“.

Erhöhte Lärmbelästigung

Um einer erhöhten Lärmbelästigung für die Anwohner und Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung vorzubeugen, sperrt die Stadt Ahlen in Absprache mit der Polizei das Gelände der Zeche über die Osterfeiertage für den Autoverkehr.

Sperrschranken – die sogenannte Ahlener Hütchen – stehen im unteren Zufahrtsbereich Bergamtsstraße sowie im oberen Bereich über die Zufahrt der Stapelstraße. Der Eingang des Parkplatzes an der Kletterhalle ist mit einer mobilen Sperre belegt, um Mitarbeitenden der ansässigen Firmen die Zufahrt zu ermöglichen.

Zusätzlich führt die Polizei zusammen mit dem städtischen Ordnungsamt und dem Kreis Warendorf verstärkt Kontrollen durch. Schwerpunkte dabei sind unter anderem: Geschwindigkeitsverstöße, regelwidrig technische Fahrzeugveränderungen oder Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung.

Ab kommenden Dienstag (6. April), um 6.30 Uhr werden die Sperrungen des Zechengeländes wieder aufgehoben.

Wir haben nichts gegen getunte und bunte Autos.

aus der Mitteilung der Kreispolizeibehörde

„Wir haben nichts gegen getunte und bunte Autos, solange die technischen Veränderungen den Regeln entsprechen“, erklärt die Kreispolizeibehörde und wünscht allen „schöne Ostertage unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung“.

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