Lockerungen ab dem 19. April möglich
Corona: Ahaus wird Modellstadt

Ahaus ist eine von sechs Kreisen/Städten in Nordrhein-Westfalen, die als Modellkommune für die Wiedereröffnung von Geschäften und Einrichtungen in der Innenstadt ausgewählt worden sind. Das teilte am Freitag NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart mit.

Freitag, 09.04.2021, 13:24 Uhr aktualisiert: 09.04.2021, 13:27 Uhr
NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart informierte am Freitag über Modellprojekte der Kommunen für beschränkte Corona-Lockerungen. Foto: Fabian Strauch/dpa

„Wir freuen uns über diese Entscheidung der Landesregierung und darauf, unsere Innenstadt wieder mehr und vor allem sicher zu öffnen. Wir bleiben vorsichtig – aber wir brauchen auch Perspektiven“, so Bürgermeisterin Karola Voß.

In den kommenden Tagen werde es nun darum gehen, das Konzept mit dem Land und den Beteiligten abzustimmen.

Ahaus in der ersten Staffel

Insgesamt waren 46 Bewerbungen beim NRW- Wirtschaftsministerium eingegangen. In nun zwei Staffeln, wobei Ahaus zur ersten Staffel zählt, wird es den insgesamt 14 Städten und Kreisen ermöglicht, mit Einzelhändlerinnen und -händlern, Gastronomen und Betreibern von Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie den Bürgerinnen und Bürgern Alternativen zum Lockdown erproben, um wieder mehr wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben in Ahaus unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes zu ermöglichen.

Bei der Entscheidung für die Projekte wurde unter anderem die digitale Kompetenz vor Ort und die regionale und strukturelle Verteilung innerhalb des Landes berücksichtigt.

Frühester Beginn der Modellphase ist der 19. April (Montag), wobei die Sieben-Tages-Inzidenz bei Projektbeginn unterhalb des Wertes von 100 liegen muss.

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