„Wir packen den Müll in die Tonne“
Hunderte Helfer räumen auf

Gronau -

Carlo Bosse vom Fachdienst Allgemeine Bauverwaltung schaute am Samstagmittag zufrieden in die Runde. Auch in diesem Jahr hatte er wieder kräftig die Werbetrommel gerührt.

Montag, 17.03.2014, 07:00 Uhr

Das Ergebnis der 13. Müllsammelaktion der Stadt Gronau – zehn Tonnen (das entspricht 37 Kubikmetern) Müll – konnte sich durchaus sehen lassen. Dem pflichtete auch Bürgermeisterin Sonja Jürgens bei, die die Aktion mit Fakten untermauerte: „Rund 11 000 Teilnehmer haben sich in den letzten 13 Jahren engagiert und um die 490 Kubikmeter Abfall sowie 880 Autoreifen gesammelt.“

Mit Müllsäcken, Zangen und Handschuhen bewaffnet, trugen am Samstag erneut Hunderte Freiwillige Gronauer Vereine, Verbände und Schulen zum Gelingen der Aktion „Wir packen den Müll in die Tonne“ bei. Neben dem primären Ziel ein „sauberes Gronau“ zu schaffen, stand das persönliche Engagement der 55 Gruppen und das Verantwortungsbewusstsein für ihre Stadt mit im Vordergrund der Aktion.

„Bei diesem Frühjahrsputz erleben die Bürger Jahr für Jahr hautnah das Problem des wilden Mülls, der achtlos auf die Straßen und in die Natur geworfen wird“, erklärte Carlo Bosse . Dabei habe sich die Art des weggeworfenen Unrats verlagert, so Bosse. „Wurden früher in großem Umfang Fässer, Holzstangen, Altmetalle, Reifen, Fahrräder und so weiter gesammelt, so macht das Gros heute Kleinmüll wie Kippen, Bonbonpapier, kleine Flaschen aus, der das Naturbild stört“, berichtet der Fachdienstleiter.

Obwohl die vielen Teams nicht das ganze Stadtgebiet abdecken konnten, war Carlo Bosse vom Mitwirken der Carl-Sonnenschein-Schule in Epe, der Fridtjof-Nansen-Realschule sowie der Wilhelm-, Eilermark- und Hermannn-Löns-Schul beeindruckt, die in ihren Bezirken bereits in der vergangenen Woche für Sauberkeit gesorgt hatten. Großes Lob zollte er zudem den Viertklässlern und Lehrern der Viktoriaschule, die ihren freien Samstag für den Frühjahrsputz opferten und im Anschluss an die Sammelaktion das Gelände auf dem Bauhof mit Leben füllten. „Ohne die Viktoriaschüler wäre der Samstag eine kinderlose Veranstaltung“, dankte Carlo Bosse den Verantwortlichen, die die Müllaktion an der Grundschule zur Pflichtveranstaltung gemacht haben. „Vielleicht sollten noch mehr Schulen diesem Vorbild folgen, denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, so Bosse.

Zum Abschluss der zweieinhalbstündigen Sammelaktion wurde der tatkräftige Einsatz aller Aktiven von der Stadt mit einem stärkenden Imbiss am Bauhof honoriert.

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