Bürgerbusverein
2400 Stunden hinterm Steuer

Heek/Legden -

Der Start in das 30. Jahr des Bürgerbusvereins Heek-Legden hätte nicht lebhafter ausfallen können: Angeregte Diskussionen und positive Ergebnisse kennzeichneten die Jahreshauptversammlung in Haus Weßling in Legden, die vom Vorsitzenden Egon Kiehl geleitet wurde.

Dienstag, 18.03.2014, 16:26 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2014, 13:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.03.2014, 16:26 Uhr

In 2400 Fahrstunden habe der Bürgerbus 7250 Personen zwischen Ahaus, Legden , Asbeck, Heek , Nienborg und Schöppingen-Gemen im vergangenen Jahr sicher und zuverlässig zu ihren Zielorten gebracht.

Friedhelm Kleweken, Bürgermeister von Legden, lobte den Verein stellvertretend für seine Kollegen aus den beteiligten Kommunen Ahaus, Heek und Schöppingen: „Ich habe den Eindruck, der Verein wird immer jünger. Er wird uneingeschränkt von den vier Kommunen unterstützt. Bürger fahren für Bürger, das ist ein gutes Motto.“

„Wir haben zurzeit 42 aktive Fahrerinnen und Fahrer, davon 17 Damen und 25 Herren“, bestätigte Kiehl den Erfolg des Vereins. Das Durchschnittsalter liege bei 67,2 Jahren. „Insgesamt haben wir 53 Vereinsmitglieder. Es macht Spaß und große Freude, in solch einem Team ehrenamtlich als Vorsitzender mitwirken zu können“, so Kiehl.

Interessiert verfolgte Annika Lacour die Jahreshauptversammlung . Sie ist seit 1. Oktober 2013 in Legden zuständig für die Koordinierung des Regionaleprojekts „Zukunftsdorf“. „Wenn Sie wissen möchten, was sich unter dem Dach ‚Zukunftsdorf‘ versteckt, dann kommen Sie gern zu mir“, sagte sie.

Neuwahlen standen nicht an, dafür jede Menge Diskussionsstoff unter dem Punkt „Verschiedenes“. Angeregt wurden Erste-Hilfe-Kurse für Bürgerbusfahrer, ebenso ein Sicherheitstraining. Die Einrichtung einer Haltestelle am Altenwohnhaus St. Josef wurde von Kiehl in den Themenkatalog der Arbeitsgruppe aufgenommen, genauso wie die deutlichere Markierung des Bürgerbusses, welche Kommunen er anfahre.

Das Modell des Bürgerbusses in Olfen bot ebenfalls Diskussionsstoff: Kleweken ergänzte, dass das ein Pilotprojekt für die Regionale sei. Es handle sich um bedarfsorientierte Fahrten des Bürgerbusses, die mit einem Taxi vergleichbar seien. In Olfen fahre der Bürgerbus nur in dieser Kommune, während der Bürgerbus Heek-Legden insgesamt vier Kommunen anfahre. Das seien ganz andere Voraussetzungen. „Jürgen Lammers hat das im Rat der Gemeinde Heek angesprochen. Viel mehr ist da noch nicht gelaufen“, so Kleweken, der den Arbeitskreis dennoch um Offenheit für neue Systeme bat.

Geehrt wurden Elisabeth Reuter, Agnes Lürick und Reinhard Brunsch (zehn Jahre Mitgliedschaft), Frank Ezeh (15 Jahre), Hubert Wigger (20 Jahre) und Irmgard Wigger für 25 Jahre.

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