Kreis Coesfeld
Kliniken-Direktor Dr. Oelenberg geht in Ruhestand

Kreis Coesfeld. Wenn sich jemand in der Krankenhauslandschaft im Kreis auskennt, ist es Dr. Wilhelm Oelenberg. 25 Jahre war er Leiter der Klinik am Schlossgarten und ist aktuell Ärztlicher Direktor der Christophorus-Kliniken. Am 18. April geht der 65-jährige Psychiater in Ruhestand. Nachfolger wird Dr. med. Christoph Bartels. Auf ihn werden, meint Oelenberg, vor allem die Digitalisierung und die weitere Ausrichtung hin zu einer ambulanten Psychiatrie zukommen.

Dienstag, 10.04.2018, 18:44 Uhr

Dr. Wilhelm Oelenberg, Ärztlicher Direktor der Christophorus-Kliniken. Foto: az

Oelenberg blickt zurück: Er kann sich noch gut an Fusionsgespräche zwischen den Krankenhäusern in Dülmen, Haltern und Lüdinghausen erinnern. Gescheitert seien die, weil kein Haus auf seine Geburtsstation verzichten wollte. Und auch ein Zusammenschluss zwischen der psychiatrischen Klinik am Schlossgarten und dem Dülmener Franz-Hospital war nicht ausgeschlossen. Dann aber gingen beide Häuser doch unter das Dach des Christophorus-Verbundes, und Oelenberg sieht heute viele Vorteile in dieser Partnerschaft. „Die Gerontopsychiatrie in Nottuln darf als Goldstandard in Deutschland gelten. Eine solche idealtypische Versorgung und Kooperation mit einer Geriatrie ist wirklich selten.“

Die Gerontopsychiatrie ist Teil der Klinik am Schlossgarten, die in den 90er Jahren aus dem Stift Tilbeck hervorging und heute über 120 Betten verfügt. Hinzu kommen tagesklinische Behandlungsplätze. Im Jahr werden 2000 vollstationäre und 300 teilstationäre Fälle behandelt. Die Klinik leistet die Pflicht- und Regelversorgung für die 220 000 Einwohner des Kreises Coesfeld.

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