Kreis Coesfeld
Höne und Panske reden über Brexit

Kreis Coesfeld/London. Die Landtagsabgeordneten Henning Höne (Coesfeld, FDP) und Dietmar Panske (Ascheberg, CDU) haben an einer Delegationsreise des Landtages Nordrhein-Westfalen nach London teilgenommen. Als Mitglieder der Parlamentariergruppe NRW-Großbritannien führten sie Gespräche mit Abgeordneten beider großen Parteien sowie mit Vertretern britischer Think Tanks in der Deutschen Botschaft.

Freitag, 08.02.2019, 16:56 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 17:00 Uhr
In London haben die Landtagsabgeordneten Henning Höne (FDP, 2.v.l.) und Dietmar Panske (CDU, 3.v.l.) Gespräche zum Brexit geführt. Foto: az

Beide schätzen die Stimmung als gespalten ein. „Die Konfliktlinien gibt es nicht nur zwischen den Konservativen und der Labour Party, sondern auch innerhalb der Parteien“, sagt Höne im Pressebericht der FDP. „Die Blockade im britischen Parlament führt zu großer Unsicherheit im Land. Das ist insbesondere für die Unternehmen im Vereinigten Königreich, aber auch in der EU, pures Gift“, sagt der Vorsitzende der Parlamentariergruppe. Panske fügt hinzu, dass die umstrittene „Backstop“-Lösung für die irische Insel die Frage aufwirft, was ein Chaos-Brexit ohne Abkommen letztendlich für den Friedensprozess zwischen Irland und Nordirland bedeuten werde. „Ein Austritt ohne Abkommen kann also keinesfalls im Interesse der EU sein. Doch selbst mit einem Austrittsabkommen müssten in Großbritannien bis zum 29. März noch über 600 Gesetze angepasst werden. Die Zeit drängt!“, warnt Panske.

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