wfc startet mit Partnern Coworking-Spaces im Kreis
Flexibel nutzbare Arbeitsplätze

Kreis Coesfeld (vth). Homeoffice – seit der Corona-Pandemie ist es für viele Beschäftigte zur Normalität geworden, zu Hause zu arbeiten. Doch nicht immer eine optimale Lösung. Im Büro warten ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und Kollegen. Das Homeoffice spart andrerseits Pendlern den Fahrtweg, so dass mehr Zeit bleibt. „Eine dritte Möglichkeit als Alternative zum klassischen Arbeiten im Büro und zum Home-Office sind Coworking-Arbeitsplätze“, sagt Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld. Flexibel nutzbare Büro-Arbeitsplätze in Gebäuden, die mit professioneller Ausstattung und moderner Kommunikationstechnik angeboten werden. Einmal in der Woche oder auch jeden Tag. Bislang nutzen vor allem Freiberufler und Start-ups in größeren Städten Coworking-Arbeitsplätze. „Doch wir haben jetzt auch im Kreis Coesfeld Angebote in mehreren Orten“, so Grüner im Pressegespräch in Nordkirchen. Besonders Berufspendler haben die Akteure im Blick. Coworking-Arbeitsplätze seien nicht nur für Beschäftigte und Arbeitgeber von Vorteil. Dadurch, dass mehr Büro-Arbeitsplätze zurück aufs Land kommen, kehrt auch mehr Kaufkraft in die Orte zurück.

Freitag, 14.08.2020, 07:00 Uhr
Berufspendler für Coworking-Spaces gewinnen möchten (v.l.) Helmut Sunderhaus (Geschäftsführer INCA Technologiezentrum Ascheberg), Manuel Lachmann (Digital-Campus.Nordkirchen), Dietmar Bergmann (Bürgermeister Nordkirchen), Dr. Jürgen Grüner (wfc) und Christofer Weßeling (Weslink Business Center. Foto: az

Aktuell bestehen Coworking-Arbeitsplätze an drei Stellen im Kreis Coesfeld: am Digital-Campus in Nordkirchen, am INCA Technologiezentrum Ascheberg und flamschen²coworking in Coesfeld. Ab 1. Februar kommt noch das Weslink Business Center in Coesfeld mit „Cocowo“ in der alten Grundschule in Goxel dazu, wo Maria und Christofer Weßeling bereits mit entsprechenden Planungen begonnen haben. „Besonders Pendlern bieten die Coworking-Spaces die Möglichkeit, sich flexibel an ein oder mehreren Tagen die Woche den Weg ins Büro zu sparen, trotzdem alle Vorteile eines Büros zu haben und darüber hinaus durch die anderen Nutzer neue Kontakte und Netzwerke zu knüpfen“, erklärt Manuel Lachmann von der Gemeinde Nordkirchen und Mitgründer des DigitalCampus. Um Pendler und Arbeitgeber von den Vorteilen der Coworking-Arbeitsplätze zu überzeugen, bieten alle drei bestehenden Coworking-Spaces Schnupperpakete zum Kennenlernen. „Interessierte haben die Möglichkeit, das Angebot unverbindlich kennenzulernen“, sagt Simon Röckinghausen (flamschen²coworking), der sich mit dem Thema auch in seiner Bachelor-Arbeit beschäftigte. In Coesfeld-Flamschen ist es ein Hof, auf dem der alternative Arbeitsraum geschaffen wurde. „Wir haben einen Glasfaseranschluss und somit schnelles Internet.“ Sogar einen 3-D-Drucker soll es ab September geben.

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