In Gottesdiensten vorgestellt
Hospizgruppe wirbt um neue Mitstreiter

Ascheberg -

Um mehr ehrenamtliche Hospizbegleiter in der Gemeinde zu finden gab die Ascheberger Hospizgruppe in den Wochenendgottesdiensten in Davensberg, Ascheberg und Herbern einen kleinen Einblick in ihre Arbeit.

Montag, 17.03.2014, 20:00 Uhr

Barbara Weinhold-McGilvray von der Hospizgruppe erklärte in einem kleinen Interview mit Pastoralreferentin Christine Knuf , das immer mehr Menschen den Wunsch haben, zu Hause sterben zu dürfen. Die letzte Wegstrecke auf dem Lebensweg könne für Betroffene und ihre Angehörigen zu einer schweren Belastung werden. Auch wenn Menschen zu Hause oder im Pflegeheim professionell betreut werden, stoßen Familienangehörige und Pflegekräfte trotz hohen Einsatzes an physische und psychische Grenzen. Ihnen beizustehen und sie auf dem Weg zu begleiten - so kann die Tätigkeit der Ascheberger Hospizgruppe beschrieben werden.

Um dem Wunsch der kranken und sterbenden Personen Rechnung zu tragen, aber auch um Angehörige bei dieser Aufgabe unterstützen zu können, hat sich daher vor 15 Jahren die Ascheberger Hospizgruppe gegründet. Ehrenamtliche begleiten in den letzten Wochen, Tagen und Stunden die Sterbenden und ihre Angehörigen. Sie sitzen am Bett, hören zu, lesen etwas vor, erfüllen letzte Wünsche oder sind einfach nur da.

Die Hospizgruppe, die sowohl zu den Betroffenen nach Hause kommt wie auch ins Pflegeheim, sucht neue Mitglieder jeden Alters, die sich zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter ausbilden lassen möchten. Auf ihre Aufgabe werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit einer fundierten Ausbildung vorbereitet und durch regelmäßige Treffen begleitet. So können sie Schwerkranke und sterbende Menschen persönlich beistehen und Angehörige entlasten.

Für weitere Fragen und Informationen können sich Interessenten bei Barbara Weinhold-McGilvray ✆ 0 25 93 / 66 31) melden.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2329731?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947630%2F947662%2F947664%2F
Mammut-Milchzahn – „Der Fund meines Lebens“
Der etwa sechs Zentimeter lange Milchstoßzahn eines Mammutjungen ist für die Paläontologen eine wahre Sensation.
Nachrichten-Ticker