Brand am Hiegenbusch
Großeinsatz der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Senden -

Mit hohem Tempo und einem geballten Aufkommen an Einsatzkräften verhinderte die Feuerwehr, dass der Brand eines Carports, in dem Kaminholz lagerte, auch das angrenzende Haus zum Raub der Flammen machte.

Sonntag, 16.03.2014, 20:01 Uhr

Der geballte und schnelle Einsatz verhinderte Schlimmeres: Am Samstagmorgen gegen 4.15 Uhr wurde ein Ehepaar am Hiegenbusch durch Geräusche an ihrem Wohnhaus geweckt. Der Eigentümer stellte fest, dass sein Carport und Teile des Kaminholzes brannten. Über den Notruf 112 der Feuerwehr wurden die Kräfte aus Senden und Ottmarsbocholt zum Objekt alarmiert. Beim Eintreffen stellte die Feuerwehr fest, dass beide Personen das Wohnhaus verlassen hatten und dass das Carport mit Kaminholz bereits im Vollbrand stand, teilt die Feuerwehr mit.

Es wurde ein massiver Löschangriff mit mehreren Rohren für den Außenbereich gestartet, parallel gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz ins Gebäude vor. Im Wohnhaus stellten die Wehrleute fest, dass bereits einige Fensterscheiben durch die enorme Hitze in der Giebelwand im Erd- und Obergeschoss geplatzt waren.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden Dachpfannen über Drehleiter und Steckleiter entfernt, um die brennenden Holzteile des Dachstuhls abzulöschen und Glutnester in der Isolierung zu entfernen.

Am Einsatzgeschehen waren neun Fahrzeuge mit 42 Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst mehr als drei Stunden beteiligt, so die Bilanz.

Vier Trupps unter Atemschutz waren im Inneren und im Außenbereich nötig, um das Feuer wirksam bekämpfen zu können. Der Rettungswagen aus Senden war in der heißen Phase vor Ort und stellte für die Kräfte im Innen- und Dachbereich den Eigenschutz sicher.

Einsatzleiter Alfred Hesselmann betont in seinem Fazit: „Nur durch die frühzeitige Erkennung trotz nachtschlafender Zeit und durch schnelles Handeln mit einem starken Aufgebot der Feuerwehrkräfte aus Senden und Ottmarsbocholt konnte ein Dachstuhlvollbrand und letztlich somit ein Totalschaden des Gebäudes verhindert werden.“

Die Polizei und Kripo waren vor Ort und haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ergebnisse lagen am Sonntag noch nicht vor, so die Leitstelle auf Anfrage der WN.

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