Kesselhaus
Der Neue kennt sich bestens aus

Greven -

Der neue Leiter des Jugendcafés Kesselhaus ist mit seinem Reich bestens vertraut. „Das könnte man so sehen“, sagt Andre Sittinger mit einem Lächeln. Am 1. März hat er die Nachfolge von Johanna Monnerjahn angetreten.

Dienstag, 18.03.2014, 06:32 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2014, 06:32 Uhr

So wie er den Kaffeeautomaten bedient, ist klar: Der neue Leiter des Jugendcafés Kesselhaus ist mit seinem Reich bestens vertraut. „Das könnte man so sehen“, sagt Andre Sittinger mit einem Lächeln. Am 1. März hat er die Nachfolge von Johanna Monnerjahn angetreten, die für knapp anderthalb Jahre die Leitung inne hatte und mittlerweile nach Hamburg gezogen ist, um dort den Master im Fach Sozialpädagogik zu machen. „Wir wussten von vorneherein, dass Johanna den Job nicht allzu lange machen würde“, sagt Sven Thiele, Vorsitzender der Abenteuerkiste, die das Kesselhaus betreibt. Und weil Andre Sittinger sein Stellvertreter ist, war auch ihm die Entwicklung nicht verborgen geblieben. „Im Herbst war klar, dass Johanna Monnerjahn aufhört“, erinnert sich Sittinger. An die Nachfolge hat er damals nicht gedacht. „Ich habe mich selbst in der Rolle zunächst nicht gesehen.“ Als das Angebot dann doch kam, hat er relativ lange überlegt. „Zwei Wochen waren es wohl“, sagt der 28-Jährige.

Die Entscheidung fiel für das Kesselhaus. „Es ist eine neue Herausforderung mit mehr Eigenverantwortung “, sagt Sittinger. Seit fast zehn Jahren ist der mit der Abenteuerkiste verbandelt. 2005 machte er hier sein Freiwilliges Soziales Jahr, dem sich eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann anschloss, die er teilweise auch bei Greven Marketing absolvierte. Abenteuerkiste und Greven Marketing sind auch weiterhin seine beiden beruflichen Standbeine, wenn auch zukünftig mit neuer Gewichtung. Die bislang halbe Stelle bei Greven Marketing reduziert sich auf ein Viertel, was zur vollen Stelle fehlt, entfällt auf den neuen Job. Bei dem will er an dem Kurs von Johanna Monnerjahn festhalten.

Die Sozialpädagogin hatte mit der integrativen Disco und Kooperationen mit dem Projekt „Bühne frei“ und der benachbarten Karderie neue Akzente gesetzt, die Sittinger positiv bewertet. Soll das Kesselhaus eine Art „Mehrgenerationenhaus“ für ein altersgemischtes Publikum werden? „Das ist nicht unbedingt das Ziel, aber wir grenzen niemanden aus“, sagt Sittinger. Und spätestens im Sommer sind Jung und Alt vereint. Dann steht das Public Viewing bei der Fußball-WM an.

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