Holperdorper Straße
Lautes Pflaster nervt Anwohner

Ladbergen -

An der Holperdorper Straße zu wohnen, macht offenbar etlichen Bürgern schon seit Jahren keine Freude. Das laute Pflaster und die Lastwagen nerven von morgens bis abends.

Mittwoch, 19.03.2014, 13:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.03.2014, 13:00 Uhr

Nachdem der Verkehr nach der Freigabe des ersten Bauabschnittes der Dorfentlastungsstraße über den südlichen Abschnitt der Holperdorper Straße läuft, beklagen sich Anwohner über starke Lärmbelästigung. Deren Ursache ist die Naturstein-Oberfläche der neuen Fahrbahn. Außerdem wird die Situation im Kreuzungsbereich Holperdorper Straße/Iburger Straße bemängelt. Dort würden Passanten durch abbiegende Fahrzeuge gefährdet, heißt es.

Hoffnung auf schnelle Abhilfe machten die Mitglieder des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses, der am Montagabend im Haus des Gastes tagte, den Bürgern nicht, die sich über die Situation beschwert hatten. Immerhin waren sich die Fraktionen einig darüber, dass die Lage an der Holperdorper Straße verbesserungswürdig ist.

Wie einer der Anwohner in seiner Beschwerde formuliert, weise das Kopfsteinpflaster starke Unebenheiten auf. Der Schwerverkehr habe „aus unerklärlichen Gründen erheblich zugenommen“, moniert er. „Von morgens vier bis 23 Uhr „rumpelten“ Lkw – zumeist mit Anhängern – vor seinem Haus vorbei. „Mit unerträglichem Lärm“.

Da mit einer Fertigstellung des zweiten Abschnittes der Dorfentlastungsstraße vorerst nicht zu rechnen sei („Vielleicht in unserem Leben nicht mehr“) beantragt der Bürger, das entsprechende Teilstück bis zur Einmündung der Hauptstraße zu asphaltieren.

Für einen weiteren Anwohner sind unter anderem „sich absenkende Kanaldeckel auf der Strecke Thieplatz Richtung Bad Iburg“ ein Problem. Pkw würden diese „Löcher“ umfahren, für Lkw sei ein Ausweichen nicht möglich. Der Lärm, der durch das Überfahren eines Kanaldeckels vor dem alten Eingang des Seniorenheims zur Iburger Straße hin verursacht werde, sei vor allem auch den älteren Menschen dort nicht zuzumuten, reklamiert der Bürger.

„Bettlägerige Bewohner werden durch die Vibrationen, die Lastwagen beim Überfahren dieses Loches mit Kanaldeckel verursachten, regelmäßig auf ihrem Lager durchgeschüttelt.“

Wie Fachbereichsleiter Günter Glose währen der Sitzung berichtete, habe sich die Gemeinde mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW als Baulastträger und mit dem Kreis in Verbindung gesetzt. Beide Institutionen sähen keinen Handlungsbedarf. Nichtsdestotrotz will die Lienener Verwaltung Vertreter des Kreises bitten, sich noch einmal vor Ort mit der Angelegenheit zu beschäftigen und nach Lösungen zur Verbesserung der Situation zu suchen.

Im April soll auch mit Verkehrsminister Alexander Dobrindt, dessen Besuch in Lienen erwartet werde, über die Holperdorper Straße gesprochen werden.

In Sachen Kanaldeckel kündigte Günter Glose eine baldige Reparatur an.

Was wohl bleiben wird, ist das unebene Pflaster und der Lastwagenverkehr.

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