Schuhfabrik trifft Kulturfabrik
Ahlener Anzüge sollen in Hoyerswerda tanzen

Ahlen / Hoyerswerda -

Wie läuft es zurzeit in der Kulturfabrik in Hoyerswerda? Eine Delegation des Bürgerzentrums Schuhfabrik stattete der Partnereinrichtung einen Besuch ab. Und kam mit einem Anliegen zurück.

Dienstag, 18.03.2014, 14:50 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2014, 14:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.03.2014, 14:50 Uhr

Eine kleine Delegation der Schuhfabrik reiste am vergangenen Wochenende nach Hoyerswerda . Seit nunmehr elf Jahren verbindet das Bürgerzentrum und die Kulturfabrik Hoyerswerda eine Freundschaft, die vom intensiven Austausch und gegenseitiger Inspiration lebt.

In Hoyerswerda erlebten die Gäste die 18. Prohibitionsparty. In diesem Jahr lautete das Motto „Haute Couture im Alaska-Eispalast 1932“ und knapp 500 gut gelaunte und dem Motto entsprechend gekleidete Gäste vergnügten sich in den fantastisch dekorierten Räumen. Geboten wurden Musik von Swing bis Ska und Tanz, eine Modenschau und vieles mehr.

Edith Feldkamp , Michael Leifeld, Thomas „Mötte“ Gerullis (aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder) und Christiane Busmann (Geschäftsführerin Schuhfabrik) waren begeistert von der Kreativität, mit der dieses Fest ausgerichtet wird.

Bereits am Nachmittag konnten die Ahlener die baulichen Fortschritte im ehemaligen Kulturhaus an der Braugasse besichtigen. Seit knapp zwei Jahren wird dort gebaut, und Anfang nächsten Jahres will der Verein der Kulturfabrik zurück in das alte Zentrum und in das Gebäude an der Braugasse 1 umziehen.

Neben dem historischen Haus mit einem beeindruckenden Ballsaal wird es dann einen zeitgenössischen Anbau mit viel Glas und Licht, großzügigen hohen Räumen, einem Café und vielen ansprechenden Details geben. Die Architektin Dorit Baumeister, die dem Vorstand der Kulturfabrik Hoyerswerda angehört, erläuterte engagiert die Besonderheiten des Gebäudeensembles.

Beinahe wehmütig besichtigten die Ahlener besonders den Dachausbau, der zu einem Proben- und Theaterraum wird. Auch in Ahlen gibt es den Traum zu einem Dachausbau.

Am Rande sprach Geschäftsführer Uwe Proksch noch eine Bitte aus. Das 40-köpfige Tanzensemble der Kulturfabrik probt zurzeit an einer neuen Tanzproduktion. Dafür benötigen die Tänzer gut erhaltene Herrenanzüge in gedeckten Farben. „Es wäre doch schön, wenn Anzüge aus Ahlen in Hoyerswerda tanzen würden.“

Spenden nimmt die Schuhfabrik unter Telefon 30 05 oder direkt im Büro zu den üblichen Geschäftszeiten entgegen und leitet sie an die Kulturfabrik Hoyerswerda weiter.

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