Kreislandfrauen verabschieden Agnes Boes
Landfrau mit Biss und Schärfe

Kreis Warendorf -

Bewegender Abschied von Agnes Boes: Mit stehenden Ovationen bedankten sich die Landfrauen bei ihrer bisherigen Kreisvorsitzenden, die ihrerseits ihren Kolleginnen sichtlich gerührt mit einer bewegenden Rede Anerkennung zollte. Ihre Familie habe ihr immer den Rücken frei gehalten, nur so konnte der Spagat zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt gelingen.

Montag, 17.03.2014, 13:54 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.03.2014, 06:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.03.2014, 13:54 Uhr

Gemeinsam mit ihren Vorstandskolleginnen hätten sie so in vielen Gesprächen und Diskussionen ein Team geformt. Das sei durchaus auch mal kontrovers gewesen, doch oft mit viel Spaß. Mit „weichen Knien“ berichtete sie, die Landfrauen hätten sie schon immer beeindruckt. Als Ortsvorsitzende hätte sie zu Beginn ihrer Landfrauenzeit in Sassenberg die Chance gereizt, etwas zu erreichen und zu bewegen. „Viele Begegnungen waren sehr bereichernd.“

Stellvertreterin Gisela Kellner richtete lobende Worte an Boes : „Deine Aktionen haben dem ‚ Biss ‘ der Landfrauen die nötige Schärfe verliehen.“ Und auch Ute Kerlen, Vizepräsidentin des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbandes, zollte Boes den höchsten Respekt.

„Stets aufmerksam, interessiert und loyal, zeichnet dich ein hohes Maß an Verantwortung und Engagement aus“, würdigte sie Boes‘ vielfältigen Einsatz und dankte ihr für ihre unermüdliche Verbandsarbeit und das Vermitteln von Werten, „für die wir Landfrauen stehen“. Mit warmen Worten aus dem Vorstand wurden auch die Mitarbeiterinnen Gabi Lönne, Annette Lange und Hedwig Lehnen aus dem Vorstand verabschiedet.

Die neue „Spitzenfrau“ des Verbandes: Boes‘ Nachfolgerin, Margret Möllmann, ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder (zwei Söhne, eine Tochter). Sie wohnt in Füchtorf und ist seit zwölf Jahren bei den Landfrauen. Damals ist sie direkt Ortsvorsitzende in Füchtorf geworden, quasi „von Null auf Hundert“, schmunzelt sie. Doch das sei genau richtig gewesen. Vom Ehrenamt profitiere sie persönlich besonders viel, „das ist für mich ein großer Ansporn.“ Sie möchte die Kreislandfrauen mit dem gleichen Erfolg weiterführen, wie ihre Vorgängerin.

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