Volleyball: SG zur Westdeutschen Meisterschaft
Ein ganz besonderes Erlebnis

Sendenhorst -

Es ist wie immer das Highlight das Jahres, das große Saison-Finale: Der männlichen U20-Mannschaft der SGS-Volleyballabteilung steht am Wochenende die zweitägige Westdeutsche Meisterschaft in Bonn bevor.

Montag, 17.03.2014, 15:01 Uhr

Es ist wie immer das Highlight das Jahres, das große Saison-Finale: Der männlichen U20-Mannschaft der SGS-Volleyballabteilung steht am Wochenende die zweitägige Westdeutsche Meisterschaft in Bonn bevor. Nachdem sie sich letztes Jahr nicht qualifizieren konnte, nimmt sie in diesem Jahr wieder an diesem hochrangigen Jugendturnier in NRW teil, bei dem die zwölf besten Teams aus NRW aufeinander treffen. Als Titelfavoriten werden der Moerser SC und VV Humann Essen gehandelt.

Die ersten Gegner der Sendenhorster stehen seit der Gruppenauslosung fest. In der Vorrunde treffen sie in der Gruppe C auf Telekom Post SV Bielefeld und den Gastgeber SSF Bonn. Gegen Bielefeld möchten die Sendenhorster, betreut an diesem Wochenende vom Trainer-Duo Stefan Schubert und Susanne Tepe, zunächst einen Sieg einfahren. „Das ist unser erstes großes Ziel“, kündigte Schubert an. Die Bielefelder Mannschaft ist ihnen bestens bekannt, spielten beide doch in dieser Saison bereits zusammen in der Oberliga 3, in der die SG immer als Sieger vom Feld ging.

Der SSF Bonn ist da schon ein anderes Kaliber. Bonn ist NRW-Ligist und entsprechend gut aufgestellt als Dritter der Liga. „Eine schwierige Aufgabe, aber wir versuchen, da was rauszuhauen und gucken, was geht, je nachdem wie Bonn mit seinem Heim-Bonus drauf ist“, sagt Schubert.

Geht die SG mit einem Sieg aus der Gruppenphase, ist die Qualifikation zur Zwischenrunde so gut wie garantiert. Das ist auch gleichzeitig das eigentliche Turnier-Ziel der Sendenhorster: „Die Zwischenrunde, die Platz acht garantiert, ist unser Minimalziel“, verdeutlicht Schubert. „Natürlich liebäugeln die Spieler mit einem Einzug ins Halbfinale. Das wäre das Wunschziel, aber das wäre schon eine Sensation, und wir bräuchten ganz viel Glück“, sagte Schubert weiter.

Schubert hofft in der Auslosung der Zwischenrunde zunächst einmal auf erneutes Losglück. Sein Team sei in Top-Form dank guter Vorbereitung und passender Rahmenbedingungen. Im Seniorenbereich, wo es ebenfalls startet, läuft es tabellenmäßig zwar nicht so gut, aber die letzten drei Spiele konnte die SG gewinnen und Selbstvertrauen schöpfen. In der Jugend wurde sie Meister. Zudem ist ihr Kader im Jugend-Bereich mit elf Spielern noch einmal stärker aufgestellt und nach fünf Jahren des Zusammenspiels stark zusammengeschweißt. Schubert wird auf einen vollen Kader zurückgreifen können. Einzig hinter Außenangreifer Steffen Terhaar steht noch ein Fragezeichen. Er nahm nach einer Verletzungspause erst in dieser Woche wieder das Training auf.

Die Sendenhorster reisen mit einem ganzen „Tross“ nach Bonn. „Das ist ein ganz besonderes Erlebnis. Spieler, Freunde, Eltern, alle sind dabei. Das gibt eine Top-Stimmung“, ist sich Stefan Schubert mit großer Vorfreude ziemlich sicher.

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