Fußball
DFB-Experte: Fußballstadion einer der sichersten Plätze

Frankfurt/Main (dpa) - Für den DFB-Sicherheitsbeauftragten Hendrik Große Lefert ist «ein Fußballstadion wahrscheinlich einer der sichersten Plätze in Deutschland». Das sagte Große Lefert in einem vom Deutschen Fußball-Bund verbreiteten Interview einen Tag nach dem Angriff auf den Mannschaftsbus von Bundesligist Borussia Dortmund am Dienstag.

Mittwoch, 12.04.2017, 18:32 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.04.2017, 18:17 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 12.04.2017, 18:32 Uhr

Grundsätzlich könne eine hundertprozentige Sicherheit aber derzeit an keinem Ort der Welt gewährleistet werden - eben auch nicht auf dem Weg zu Sportveranstaltungen. Laut Große Lefert bestehe in Deutschland «seit längerem eine abstrakt hohe Gefährdung in Bezug auf terroristische Anschläge». Den Fußball sieht der Experte aber gut aufgestellt, die bestehenden Sicherheitskonzepte würden kontinuierlich ausgebaut und angepasst.

Vor dem Viertelfinal-Spiel der Dortmunder gegen AS Monaco in der Champions League waren am Dienstagabend drei Sprengsätze nahe des BVB-Busses gezündet worden. Dortmunds Abwehrspieler Marc Bartra wurde schwer an Hand und Arm verletzt und operiert. Ein Polizist erlitt ein Knalltrauma und einen Schock. Die Tat hat möglicherweise einen islamistischen Hintergrund.

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