Fußball
Innenminister: «Wir wollen dem Terror nicht weichen»

Dortmund (dpa) Als «Zeichen der Unterstützung» ist Innenminister Thomas de Maizière zum neu angesetzten Champions-League-Viertelfinale von Borussia Dortmund gereist. «Wir wollen das solche Spiele stattfinden, wir wollen dem Terror nicht weichen», sagte der CDU-Politiker dem TV-Sender Sky. Dass die Dortmunder Mannschaft spielen wolle, sei ein «Zeichen der Freiheit und des Stolzes» gewesen.

Mittwoch, 12.04.2017, 19:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.04.2017, 18:51 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 12.04.2017, 19:02 Uhr
Dortmunds Trainer Thomas Tuchel (re.) gibt Thomas de Maizière die Hand. Foto: Federico Gambarini

Am Dienstag waren kurz vor dem ursprünglich angesetzten Spiel drei Sprengsätze nahe dem BVB-Bus gezündet worden. Dortmunds Abwehrspieler Marc Bartra wurde schwer an Hand und Arm verletzt und operiert. Ein Polizist erlitt ein Knalltrauma und einen Schock. Die Ermittler gehen von einem gezielten Angriff aus.

«Der Fußball hat eine große Faszination. Deswegen übt er auch eine große Versuchung für Terroristen aus, die öffentliche Wirkung zu missbrauchen», ergänzte de Maizière. Man werde sich an Unbequemlichkeiten auf Dauer gewöhnen müssen, «aber nicht an der Abschaffung der Freiheit, die wir aufgeben würden, wenn wir alles absagen», betonte der Innenminister.

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