Parteien
Wolfgang Bosbach will nicht Innenminister in NRW werden

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach will im Fall eines Wahlerfolgs seiner Partei nicht Innenminister von Nordrhein-Westfalen werden. Bei einer Regierungsbeteiligung der NRW-CDU nach der Landtagswahl am 14. Mai stehe er für dieses Amt nicht zur Verfügung, sagte der 64-Jährige am Mittwoch in Düsseldorf. Im Sommer 2016 hatte der langjährige Bundestagsabgeordnete, Rechts- und Innenpolitiker seinen Rückzug aus der Bundespolitik nach der Bundestagswahl 2017 angekündigt. Er werde keine politischen Ämter mehr übernehmen, bekräftigte der Politiker nun.

Mittwoch, 19.04.2017, 12:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.04.2017, 11:56 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.04.2017, 12:02 Uhr
Wolfgang Bosbach spricht beim politischen Aschermittwoch. Foto: Marijan Murat

Allerdings: «Die politische Leidenschaft bleibt.» Die von der NRW-CDU geplante Kommission, die für mehr Sicherheit in Nordrhein-Westfalen sorgen solle, werde er daher gerne leiten.

Bosbach war viele Jahre lang bis 2009 Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag und zwischenzeitlich auch aus Bundesinnenminister gehandelt worden. Seinen Rückzug hatte der populäre CDU-Mann aus dem Bergischen Land - innerparteilich gilt er manchen als unbequemer Querdenker - persönlich und politisch begründet.

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