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Insolvenzverfahren nach Pooth-Pleite offiziell beendet

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Insolvenzverfahren um Franjo Pooths Pleite-Unternehmen Maxfield ist nach neun Jahren offiziell beendet. Das hat das Düsseldorfer Amtsgericht mitgeteilt. Die Gläubiger hätten das ihnen zustehende Geld inzwischen erhalten, heißt es in der amtlichen Bekanntmachung. Zuvor hatte die «Rheinische Post» berichtet.

Mittwoch, 07.06.2017, 18:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.06.2017, 17:47 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.06.2017, 18:02 Uhr
Unternehmer Franjo Pooth. Foto: Felix Hörhager

Die Gläubiger bleiben gleichzeitig auf Forderungen von fast 18 Millionen Euro sitzen. Das hatte der Insolvenzverwalter bereits vor zwei Jahren mitgeteilt, nachdem das Düsseldorfer Amtsgericht der Schlussrechnung zugestimmt hatte. Demnach mussten die Gläubiger 91 Prozent ihrer Forderungen von 19,65 Millionen Euro abschreiben.

Verona Pooths Ehemann war mit seinem Unternehmen, das Elektronik-Geräte vertrieb, in Schwierigkeiten geraten und hatte 2008 Insolvenzantrag gestellt. Die Pleite wuchs sich zur sogenannten Pooth-Affäre aus und mündete in Ermittlungsverfahren und Prozessen.

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