Kriminalität
Fall Lügde: Durchsuchungen nach vielfachem Kindesmissbrauch

Lügde (dpa) - Im Fall des vielfachen Kindesmissbrauchs in Lügde bei Detmold haben die Ermittler bei weiteren Durchsuchungen erneut Gegenstände gefunden. Insgesamt seien am Montag und Dienstag drei Objekte durchsucht worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Darunter sei eine Wohnung des 56 Jahre alten Hauptverdächtigen, in die der Mann auf Wunsch des Jugendamtes bald umziehen sollte. Zudem wurde ein weiterer Wohnwagen auf dem Campingplatz, auf dem sich der jahrelange Missbrauch abgespielt haben soll, durchsucht.

Dienstag, 05.03.2019, 18:55 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 19:02 Uhr
Eine Polizeibeamtin einer Spezialeinheit trägt einen Monitor. Foto: Guido Kirchner

Seit 2008 waren den bisherigen Erkenntnissen zufolge auf dem Campingplatz an der Landesgrenze zu Niedersachsen mindestens 31 Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren in mehr als 1000 Fällen Opfer sexuellen Missbrauchs geworden.

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