Kriminalität
16-Jähriger wollte Ex-Freundin töten: Gefängnisstrafe

Duisburg (dpa/lnw) - Nach einer Messerattacke auf eine schwangere 17-Jährige sind vier Jugendliche aus Duisburg wegen Mordversuchs zu vier bis fünfeinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Einer der Angeklagten soll der Vater des damals noch ungeborenen Kindes sein. Gegen ihn verhängten die Richter am Duisburger Landgericht die höchste Strafe. Laut Urteil vom Mittwoch wollte der 16-Jährige Mutter und Kind töten, weil er nicht Vater werden wollte. Dazu hatte er seine Ex-Freundin im September 2018 zu einem Treffen an den Rhein gelockt. Die drei Mitangeklagten waren auf sein Zeichen hin aus einem Gebüsch gesprungen und hatten die 17-Jährige angegriffen.

Mittwoch, 06.03.2019, 17:59 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 18:12 Uhr
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Die Jugendliche war von sieben Messerstichen getroffen worden - in Beine und Hüfte. Sie hatte sich jedoch losreißen können. Das Kind wurde nicht verletzt. Wegen des jugendlichen Alters der Angeklagten fand der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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