Ausstellungen
Bilder vom Krieg: Museum zeigt «Fotografinnen an der Front»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nur auf den ersten Blick scheinen Fotos vom Krieg eine Männerdomäne zu sein: In den vergangenen Jahrzehnten haben auch weibliche Fotografen in gefährliche Konfliktgebieten gearbeitet und heute weltbekannte Motive mitgebracht. Der Kunstpalast in Düsseldorf widmet ihnen eine Ausstellung unter dem Titel «Fotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus».

Donnerstag, 07.03.2019, 03:36 Uhr aktualisiert: 07.03.2019, 03:42 Uhr
Der Schriftzug «Museum Kunstpalast» ist über dem Museumseingang in Düsseldorf zu sehen. Foto: Monika Skolimowska

Mit 140 Bildern wird die Arbeit von acht Fotoreporterinnen vorgestellt, die in den vergangenen 80 Jahren von blutigen Schauplätzen wie Vietnam, Libyen oder dem Irak berichteten. Dabei galt ihr Blick oft eher den leidenden Zivilisten als den Militärs. Die Ausstellung dauert vom 8. März bis zum 10. Juni.

Etliche der ausgestellten Motive stammen von der Fotografin Anja Niedringhaus, die vor fünf Jahren in Afghanistan erschossen wurde. Das Düsseldorfer Museum hat zahlreiche ihrer Arbeiten erworben.

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