Verkehr
«Eberhard»: Bahnreisende müssen weiter Geduld mitbringen

Essen (dpa/lnw) - Nach Sturmtief «Eberhard» müssen Bahnreisende in NRW am Montag weiter mit Einschränkungen, Ausfällen und verspäteten Zügen rechnen. «Im Regionalverkehr gibt es noch einige Einschränkungen», sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Montagmorgen. Auch auf der Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt sollten noch einzelne Züge ausfallen.

Montag, 11.03.2019, 07:19 Uhr aktualisiert: 11.03.2019, 07:32 Uhr
Feuerwehrleute und Notfallmanager der Deutschen Bahn erden eine Oberleitung, damit ein Baum entfernt werden kann. Foto: David Young

Für die Linie RE8 wurde ein Ersatzverkehr zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und Mönchengladbach Hauptbahnhof eingerichtet- Taxis sollten in beide Richtungen zwischen den Haltestellen hin und her fahren. Die Linien RB38, RB51, RB37 und RB33 fielen am Morgen komplett aus. Andere Strecken waren laut Bahn wieder befahrbar, wie zum Beispiel die des Regionalzugs RE1 zwischen Aachen und Hamm. Trotzdem müssten Pendler den ganzen Montag über mit Verspätungen rechnen.

Der Fernverkehr von und nach NRW laufe größtenteils wieder, sagte die Bahnsprecherin weiter. Nur einige Teilstrecken seien wegen der Sturmschäden noch nicht befahrbar. Das Sturmtief hatte am Sonntag vielerorts Bäume auf die Gleise geweht und für einen Stromausfall im Stellwerk Essen gesorgt. «Wir haben die ganze Nacht mit Hunderten Mitarbeitern gearbeitet», sagte die Sprecherin. Die Oberleitungsstörungen seien größtenteils behoben. Auf der Internetseite der Deutschen Bahn könnten sich Reisende erkundigen, ob ihr Zug fährt oder nicht.

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