Kriminalität
Wirtin beklagt Katastrophentourismus nach Amokfahrt

Münster (dpa) - Vor dem Jahrestag der Amokfahrt von Münster beklagt die Wirtin der Gaststätte «Großer Kiepenkerl» Katastrophentourismus am Tatort. Gäste seien nur gekommen, um sich bei ihren Angestellten über diesen Tag zu erkundigen, sagte Wilma von Westphalen der Deutschen Presse-Agentur. «Meine Mitarbeiter haben sich bei diesen Fragen im ersten Moment zusammengerissen, sind dann hinten in der Küche weinend zusammengebrochen.»

Montag, 01.04.2019, 10:49 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 11:03 Uhr
Zwei trauernde Personen stehen vor einem Meer von Trauerkerzen und Blumen am Unglücksort. Foto: Friso Gentsch

Am 7. April 2018 war ein psychisch labiler Deutscher mit seinem Kleintransporter in die Außengastronomie am Kiepenkerl - einem Denkmal in Münster - gerast. Vier Menschen wurden getötet und über 20 verletzt. Anschließend erschoss sich der Mann.

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