Wissenschaft
Museumsdepot bietet Lagerplatz für Millionen Objekte

Münster (dpa/lnw) - Von der ausgestopften Giraffe bis zum Ölgemälde: Rund 2,3 Millionen naturkundliche und künstlerische Sammlungsobjekte finden künftig Platz im neuen Museumsdepot in Münster. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat dort am Dienstag sein Zentralmagazin vorgestellt. Der 14 Millionen Euro teure Bau besteht aus sechs Depoträumen mit einer Fläche von mehr als 10 000 Quadratmetern und erstreckt sich über drei Etagen. Damit sei das Museumsmagazin das größte öffentliche Zentralmagazin Deutschlands, teilte der LWL mit.

Dienstag, 02.04.2019, 18:41 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 18:52 Uhr
Museumsdepot bietet Lagerplatz für Millionen Objekte. Foto: Christoph Steinweg

Eine Vielzahl der Exponate aus dem Naturkundemuseum ist bereits eingelagert, darunter eine halbe Million Pflanzen, Moose und Algen, sowie mehr als eine Million Insekten. Rund 3000 Objekte bringt das LWL-Museum für Kunst und Kultur ein, darunter 150 Gemälde aber auch riesige Großskulpturen. Damit die verschiedenen Exponate optimale Lagerbedingungen vorfinden, lässt sich das Klima von Raum zu Raum unterschiedlich und stabil regulieren. Forscher und Wissenschaftler sollen auf Wunsch Zugang zu den Exponaten erhalten. 4000 Quadratmeter Fläche sind noch frei: Städte und Kreise sollen dort empfindliche Archivbestände einlagern können.

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