Verkehr
Kurzschluss stoppt Züge im Ruhrgebiet

Ein Kurzschluss hat am Montag im Ruhrgebiet viele Züge gestoppt. Ein Intercity blieb sogar auf freier Strecke liegen.

Montag, 08.04.2019, 16:33 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 16:42 Uhr
Foto: David Young/dpa (Symbolbild)

Duisburg (dpa/lnw) - Ein Kurzschluss hat am Montag den kompletten Fern- und Regionalverkehr zwischen Duisburg und Mülheim lahmgelegt. Zahlreiche Züge verspäteten sich und wurden umgeleitet. Einige fielen auch aus. In mindestens einem Fall blieb ein Intercity auf freier Strecke liegen. Betroffen war auch die Strecke zwischen Duisburg und Oberhausen. Die Störung dauerte gut eine Stunde.

Am Bahn-Abzweig Duisburg-Kaiserberg habe es den Kurzschluss gegeben, sagte ein Bahnsprecher in Düsseldorf. Daraufhin sei der Strom abgeschaltet worden. «Es ist nichts groß beschädigt worden, es muss nichts groß repariert werden.» Über die Ursache für den Kurzschluss wurde zunächst nichts bekannt. Bis zum frühen Montagabend sollte der Zugverkehr wieder nach Plan laufen.

Die Bahn hatte die Lage anfangs sogar als «Großstörung» bezeichnet. Da zunächst nicht absehbar war, wie lange der Zugverkehr gestört sein würde, war zwischen Essen und Duisburg sogar ein Busverkehr eingerichtet worden.

Erst am Freitag hatte ein Oberleitungsschaden in Düsseldorf für massive Probleme gesorgt. Nachdem eine abgerissene Oberleitung auf einen ICE gefallen war, fielen am Düsseldorfer Hauptbahnhof 75 Zug-Verbindungen aus, 300 waren verspätet, Tausende Reisende waren betroffen. Die Ursache für den Zwischenfall in Düsseldorf war am Montag weiter unklar. Der Stromabnehmer des ICE, der die Leitung herunterriss, werde nun von Fachleuten untersucht, sagte ein Bahnsprecher.

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