Notfälle
Weltkriegsbombe in Mönchengladbach entschärft

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Für die Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe mussten in Mönchengladbach am Dienstag rund 1000 Menschen einen Sicherheitsbereich für mehrere Stunden meiden. Im Radius von 300 Metern um die Fundstelle der Fliegerbombe wurden ab 15 Uhr Gebäude evakuiert. Kurz vor 18.30 Uhr hätten die Experten des Kampfmittelräumdienstes dann Entwarnung geben können, teilte die Stadt am Abend mit. Mit Krankentransporten brachten die Einsatzkräfte den Angaben zufolge 13 bettlägerige Personen in ein Altenheim, wo sie zwischenzeitlich versorgt wurden. Der Bahnverkehr zwischen Mönchengladbach und Korschenbroich sei kurz vor 18 Uhr für die Dauer der Entschärfung unterbrochen worden. Der Blindgänger war im Vorfeld einer Baumaßnahme gefunden worden. Pro Tag wurden in NRW im vergangenen Jahr im Durchschnitt acht Blindgänger entschärft.

Dienstag, 09.04.2019, 21:21 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 21:32 Uhr
Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung». Foto: Patrick Seeger
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