Brände
Brennende Leiche in Park: Spuren deuten auf Suizid

Remscheid (dpa/lnw) - Der auf einer Parkbank in Remscheid verbrannte Mann hat sich den Ermittlern zufolge selbst angezündet. «Wir sind uns relativ sicher, dass es sich um einen Suizid handelt», sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Mittwoch, 10.04.2019, 15:02 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 15:12 Uhr
Blaulicht auf Polzei-Fahrzeug. Foto: Jens Büttner

Der Tote sei inzwischen identifiziert. Es handele sich um einen 64-jährigen Mann aus Remscheid. Er habe den Park ausgewählt und vermutlich Brandbeschleuniger verwendet, um sich selbst zu verbrennen. Die Obduktion habe ergeben, dass er tatsächlich den Flammen zum Opfer gefallen sei. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es nicht.

Die Feuerwehr war am Dienstag zu einem Brand in den Park gerufen worden. Die stark verbrannte Leiche entdeckten die Einsatzkräfte erst, als sie die Flammen beinahe gelöscht hatten. Es handele sich nicht um den suizidgefährdeten Vermissten, der am Vorabend in Remscheid mit Hubschraubereinsatz intensiv gesucht worden war, hieß es am Mittwoch.

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