Demonstrationen
Ostermärsche gehen mit Zeichen gegen Rechts zu Ende

Dortmund (dpa/lnw) - In Dortmund haben rund 300 Friendsaktivisten der Ostermärsche am Montag mit einer Kundgebung im Stadtteil Dorstfeld ein Zeichen gegen Rechts gesetzt. Der Stadtteil gelte als Hotspot der rechten Szene im Ruhrgebiet, begründete der Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsgegnerInnen, Joachim Schramm, die Wahl des Veranstaltungsorts. Dortmund war Endpunkt des dreitägigen Ostermarsches Rhein-Ruhr, der unter dem Motto «Abrüsten statt Aufrüsten - Verbot der Atomwaffen! - Für eine Europa des Friedens!» lief.

Montag, 22.04.2019, 15:34 Uhr aktualisiert: 22.04.2019, 15:42 Uhr

Die Ursprünge der Bewegung gehen auf die Zeit des Kalten Krieges zurück. In den Hochphasen um 1968 und 1983 demonstrierten in der Bundesrepublik Hunderttausende auf Ostermärschen für Frieden und atomare Abrüstung. Obwohl die Teilnehmerzahlen laut den Initiatoren in den letzten Jahren leicht angestiegen waren, kommen nur noch wenige tausend Menschen zu den Märschen.

Nichts verlernt: H-Blockx heben den Domplatz aus den Angeln
Stadtfest "Münster Mittendrin": Nichts verlernt: H-Blockx heben den Domplatz aus den Angeln
Nachrichten-Ticker