Wetter
Tief «Axel» fordert weiter Einsatzkräfte in NRW

In NRW bringt ein Tief derzeit viel Regen. Im Osten sind Straßen wegen Überschwemmungen mit Schlamm gesperrt. Besser wird das Wetter vorerst nicht.

Dienstag, 21.05.2019, 08:49 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 09:02 Uhr

Bielefeld/Detmold (dpa/lnw) - Tief «Axel» beschäftigt am Dienstagmorgen weiterhin die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr. Besonders stark betroffen ist laut Polizei der Kreis Lippe. Dort mussten wegen des Regens mehrere Straßen gesperrt werden. Wie die Polizei Detmold mitteilte, ist neben einigen kleineren Straßen auch die B66 an zwei Stellen gesperrt. Auf der Ostwestfalenstraße (L 712) kam es zudem zu einem Verkehrsunfall: Ein Lastwagen und ein Auto stießen frontal zusammen, sagte ein Sprecher. Ob es Verletzte gab, war zunächst unklar.

Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, lag insgesamt vor allem Ostwestfalen im Einflussgebiet des Unwetters. Auf der Autobahn 44 kam es in dieser Region in der Nacht gleich zu mehreren Unfällen. Wie ein Sprecher der Polizei Bielefeld mitteilte, gerieten auf der Autobahn mehrere Fahrzeuge wegen des Starkregens ins Schleudern - eine Person wurde leicht verletzt. Sperrungen gab es aufgrund der Unfälle am Dienstagmorgen jedoch nicht.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet in Nordrhein-Westfalen bis zum Mittag weiterhin mit teils heftigem Starkregen. In Ostwestfalen sei mit einzelnen Gewittern, Hagel und starken bis stürmischen Böen zu rechnen. Dort und auch im Sauerland sei bis zum Nachmittag noch mit Dauerregen zu rechnen. Am Mittwoch soll der Regen nach den Angaben nachlassen.

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