Internet
Pinkwart: Mehr Schulen mit schnellem Internet

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Versorgung der Schulen in Nordrhein-Westfalen mit schnellem Internet kommt nach Angaben von Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) voran. Mittlerweile hätten 86 Prozent der Schulen im Land einen Gigabitanschluss oder es sei einer geplant. Das habe eine Abfrage der Schulträger und Kommunen ergeben, teilte Pinkwart am Dienstag in Düsseldorf mit.

Dienstag, 20.08.2019, 15:21 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 15:32 Uhr
NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) beantwortet während der Pressekonferenz Fragen der Journalisten. Foto: Roland Weihrauch

Bei den Gewerbegebieten in NRW ist die Quote noch nicht so hoch. Hier ist bislang für 66 Prozent ein Anschluss im Gigabitbereich vorhanden oder geplant. Bis zum Jahr 2022 sollen alle Schulen und Gewerbegebiete im Land an Gigabit-Internetleitungen angeschlossen sein.

«Bei der Versorgung der Haushalte bis 2025 machen wir erhebliche Fortschritte», sagte Pinkwart nach einem Treffen mit Netzbetreibern und Branchenverbänden. Die Zusammenarbeit trage Früchte.

Schon jetzt seien 70 Prozent der Haushalte über die Fernsehkabelnetze (HFC) mit Übertragungsraten von mindestens 400 Megabit pro Sekunde versorgt, sagte Pinkwart. Das sei eine höhere Quote als in jedem anderen Flächenland in Deutschland. Diese Netze würden in den kommenden Jahren auf Gigabitfähigkeit aufgerüstet.

Die Grünen warfen Pinkwart vor, Geld in aus der Zeit gefallene Technik wie Kupferkabel und HFC-Anschlüsse zu stecken. «Dabei ist schon heute klar, dass diese Anschlüsse höchstens mittelfristig ausreichen, um die notwendige Geschwindigkeit bei der Datenübertragung zu gewährleisten», sagte Matthi Bolte, Sprecher für Digitalisierung der Grünen im Landtag. Vielmehr müssten endlich alle Kräfte für den Ausbau der Zukunftstechnologie Glasfaser gebündelt werden.

Vorfreude auf den Demo-Tag
Selmar Ibrahimovic, hat die Demo in Warendorf mitorganisiert.
Nachrichten-Ticker