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Laschet erinnert an Bedeutung von NRW für Bundestagswahl

Berlin (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat in der Frage der Kanzlerkandidatur der Union demonstrativ auf die Bedeutung seines Landes hingewiesen. Die Entscheidung stehe jetzt nicht an, sie müsse aber von CDU und CSU gemeinsam getroffen werden, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende der «Welt am Sonntag». «Ohne die CSU geht nichts. Und in aller Bescheidenheit: Auch ein gutes Ergebnis in Nordrhein-Westfalen mit seinen 18 Millionen Einwohnern ist für einen Wahlerfolg wichtig. Das wissen auch alle unserer 130 000 Mitglieder in der NRW-CDU.» Laschet gilt als Rivale der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer im Rennen um die Kanzlerkandidatur.

Sonntag, 08.12.2019, 08:12 Uhr aktualisiert: 08.12.2019, 08:22 Uhr
Armin Laschet schaut über seinen Brillenrand. Foto: Roland Weihrauch

Der Frage, ob sie bei der Kandidatur das erste Zugriffsrecht habe, wich er aus: «Die Vorsitzende hat den Weg aufgezeigt, und den werden wir gehen.» Dieser sieht eine Entscheidung in einem Jahr vor. Auf den Hinweis der Interviewer auf die schwachen Beliebtheitswerte Kramp-Karrenbauers entgegnete er: «Umfragen schwanken und können sich ändern.» Eine eigene Kandidatur schloss er nicht aus: «Wir entscheiden die Frage, wenn sie ansteht.»

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