Gesellschaft
Landwirtschaft 4.0: digital im Stall und auf dem Acker

Lemgo/Marienmünster (dpa/lnw) - Die Digitalisierung hält zunehmend Einzug in die Landwirtschaft. Auf dem Feld sei man dabei noch nicht so weit fortgeschritten wie in der Tierhaltung mit teilweise vollautomatischer Fütterung oder Melkrobotern, sagte Experte Burkhard Wrenger der Deutschen Presse-Agentur. An der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Lemgo) leitet er den deutschlandweit ersten Studiengang «Precision Farming» - ein Mix aus IT, Agrarwissenschaft und Landmaschinentechnik. Der Nachwuchs soll dort für ressourcen- und umweltschonende Verfahren mittels Digital-Technologie und intelligenten Maschinen ausgebildet werden.

Dienstag, 07.01.2020, 06:36 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 06:42 Uhr
Blick auf einen Trecker mit einer Feldspritze dahinter. Foto: Friso Gentsch

Das Berufsbild des Landwirts auf den stärker vernetzten Höfen werde sich wandeln, betonte Uta Wilkens vom Institut für Arbeitswissenschaft an der Uni Bochum. Dort wird im Rahmen eines neuen, vom Bund geförderten Projekts zur digitalen Transformation speziell im Pflanzenbau geforscht. Es geht auch um eine Bestandsaufnahme, wo die Betriebe auf dem Weg zur Landwirtschaft 4.0 konkret stehen und wie groß die Chancen der Feldrobotik sind.

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