Umweltverschmutzung
Umweltministerin: Luftqualität in NRW-Städten verbessert

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Luftqualität in den Städten Nordrhein-Westfalens hat sich nach Angaben von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) weiter verbessert. Während die durchschnittlichen Jahresmesswerte 2018 noch an elf Messstellen den Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft überschritten hätten, sei das 2019 nur noch an sieben Stellen der Fall gewesen. Das teilte die Ministerin am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Mittwoch, 08.01.2020, 15:32 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 15:42 Uhr
Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin von NRW. Foto: Marcel Kusch

Ausweislich der Ergebnisse an den automatisierten Landesmessstellen ist der Grenzwert schon seit 2013 an folgenden Strecken teilweise erheblich überschritten worden: Brackeler Straße in Dortmund, Corneliusstraße in Düsseldorf und Graf-von-Galen-Ring in Hagen (2019: alle 45), Clevischer Ring in Köln (44), Mülheimer Straße in Oberhausen und Wuppertal Gathe (beide 43) sowie Kurt-Schumacher-Straße in Gelsenkirchen (41). In Düsseldorf und Köln hatten die Werte vor einigen Jahren noch über 60 gelegen.

Insgesamt hätten sich die Messwerte an 55 von 59 Messstellen verbessert, betonte Heinen-Esser. «Auch wenn die Bilanz noch nicht abschließend ist: Die Messwerte zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind und verkehrslenkende Maßnahmen zu deutlichen Rückgängen führen.» An der Wilhelmstraße in Aachen, der Gladbecker Straße in Essen, der Turiner Straße in Köln und der Gustav-Heinemann-Straße in Leverkusen sei der Grenzwert 2019 erstmals eingehalten worden.

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